Rathaus Köln Rodenkirchen
FDP/KSG bringt Fontänen erneut ins Gespräch
- Für den Neubau des Bezirksrathaus Rodenkirchen schlägt Torsten Ilg (KSG) Fontänen vor.
- Foto: Foto KSG Frei von Rechten Dritter
- hochgeladen von Torsten Rüdiger Ilg
(Köln Rodenkirchen) In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen stellte sich der Kölner Beigeordnete Markus Greitemann den Fragen der Bezirksvertreter zu aktuellen Projekten im Stadtbezirk. Dabei rückte auch die Gestaltung des Vorplatzes am neuen Bezirksrathaus in den Fokus.
Für die FDP/KSG-Fraktion fragte Bezirksvertreter Torsten Ilg nach, ob im Zuge der Planungen auch ein dauerhaft installiertes Fontänenfeld geprüft werde. Ein solches Element hätte die Fraktion bereits am Maternusplatz begrüßt – mit Fördermöglichkeiten von bis zu 90 Prozent aus Klimaschutzmitteln.
Greitemann zeigte sich grundsätzlich offen für die Idee: Ein Fontänenfeld sei „durchaus wünschenswert“ und auch die Förderfähigkeit sei gegeben. Gleichzeitig verwies er auf die laufenden Kosten, die bei der Umsetzung berücksichtigt werden müssten. Als Beispiel nannte er eine vergleichbare Anlage am Harry-Blum-Platz. Dennoch werde im Bereich der Oststraße am Vorplatz des künftigen Bezirksrathauses auch die Anlage eines Gewässers geprüft.
Laufende Kosten überschaubar: 6.500 Euro im Jahr, entspricht in etwa einer Ampelanlage
Im Anschluß der Sitzung bewertet die FDP/KSG-Fraktion die Betriebskosten hingegen als überschaubar: „Laut Angaben aus der Stadt Brakel (NRW) liegen diese Kosten bei rund 6.500 Euro jährlich – vergleichbar mit den Kosten einer größeren Ampelanlage in Köln. Moderne Anlagen benötigten zudem nur wenig Frischwasser“, ergänzt Ilg.
Für die Fraktion steht fest: Ein Fontänenfeld könnte die Aufenthaltsqualität deutlich steigern und zugleich ein sichtbares Signal für innovative und klimafreundliche Stadtentwicklung setzen.
LeserReporter/in:Torsten Rüdiger Ilg aus Rodenkirchen |
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