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Das war die Jahrestagung der DGHO in Köln
Vier Tage lang DGHO in Köln vom 24.-27.10.2025

Stand der Leukämie u. Lymphomhilfe Selbsthilfeverband NRW (LLH) Michael Enders & Team | Foto: Bildrechte: Stefania Herod
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  • Stand der Leukämie u. Lymphomhilfe Selbsthilfeverband NRW (LLH) Michael Enders & Team
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Die „Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie“ war eine 4tägige Veranstaltung, die in den Kölner Messehallen stattfand. Eine Vielfalt an wissenschaftlichen Vorträgen lieferte den Besuchern neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft, neue Forschungs- und Studienergebnisse und lieferte somit Material für Diskussionen und Austausch von Informationen im Bereich der Hämatologie und Onkologie. Vier lange Tage stand es den Besuchern und Besucherinnen offen an den Vorträgen teilzunehmen, an den Informationen an den Ständen der Medizinischen Anbietern vorbeizuschauen, Fragen zu stellen. Natürlich traf man da bekannte Gesichter wieder, oder Menschen, die man nur via Telefon kannte nun endlich persönlich.

Michael Enders, Leiter der LLH NRW mit Sitz in Bergneustadt war mit kompletter Mannschaft angereist. Die LLH hatte ihren eigenen Infostand aufgebaut und stand somit persönlich für Fragen, Anregungen, Infos und Austausch zur Verfügung. Die Gruppe arbeitet eng und vertrauensvoll miteinander und engagiert sich im Bereich der Leukämie- und Lymphomhilfe.
Kontakt: www.llh-nrw.de 
 
Intensive Gespräche, Inspiration für Neues, gute persönliche und bereichernde Begegnungen.
Wie z.B. das Zusammentreffen einer ehemaligen Patientin von und mit Prof. Dr. Scheid von der Uniklinik Köln, so „zwischen Tür und Angel“, eine gute Gelegenheit ihm mal „danke“ zu sagen für seine Arbeit.
Maligne Lymphome, Chronische Leukämien, von diesen Krankheiten betroffene Menschen werden wertvolle Möglichkeiten geboten, um einmal hautnah fachliche Hintergründe zu erfahren.
Man erlebt eine gute Mischung von Forschung auf dem Medizinsektor und der täglichen Praxis im Umgang mit Patienten.

Es war auch wunderbar anzuschauen und zu hören, dass Musik immer wieder wohltuend ist und vieles verbinden kann. Die Häma Tone ist eine Band, in der sich Hämatologen aus ganz Deutschland zusammengefunden haben, um gemeinsam zu musizieren. Hierbei konnte man die Ärzte mal ganz anders erleben. Mal nicht in weiße Kittel gekleidet, in lockeren Shirts und Jeans, eine Gitarre in der Hand oder ein Mikrophon, dazu mal ein Getränk, ein Bierchen, ein Gläschen Wein, ein Basslauf, eine Improvisation. Eine ausgelassene Stimmung machte sich breit und färbte auf die eingeladenen Gäste über. Nach Kräften wurde gesungen, geschunkelt, ein wenig getanzt, es wurde „abgegangen“, ja man hatte miteinander viel Spaß und manche standen auch mal auf den Tischen.
Die Kölner Kultband war auch dabei; in Köln durften doch die „Bläck Fööss“ nicht fehlen! Sie waren der Höhepunkt des Freitag Abends! Wie immer lieferte die Band Musik in höchster professioneller Qualität, stimmlich wie auch instrumental. An diesem Abend also Lebensfreude pur, ein herzliches Miteinander zum Wohl der Menschlichkeit, zum Wohl der Patienten.

Der Mastozytose-Stand wurde von Nicole Hegmann, Gründerin des Selbsthilfe-Netzwerkes und selbst Betroffene, Patientenvertreterin im Gemeinsamen Bundesausschuss und ihrer Kollegin Petra Ruh, Assistentin des Vorstandes, betreut. Das Mastozytose Selbsthilfe Netzwerk e.V. ist vor Ort , um die Erkrankungen der Mastozytose (Mastozytose ist eine seltene Systemerkrankung, die sämtliche Organe betreffen kann) bei der Jahrestagung der DGHO zu vertreten.
Der Verein Mastozytose Selbsthilfe Netzwerk e.V. setzt sich bundesweit für Betroffene ein und verfolgt den Zweck, eine bessere Aufklärung und Unterstützung von Mastozytose-Patienten und deren Angehörigen zu gewährleisten. Dies geschieht durch Beratung, Informations- und Hilfsangebote, sowie die spürbare Solidarität mit den von diesen seltenen Erkrankungen Betroffenen damit sie wissen, dass sie damit nicht allein sind.
Kontakt: sekretariat@mastozytose-info.com

KI in der Medizin und Forschung durfte selbstverständlich nicht fehlen. Blutzellenbestimmung kann jetzt genauer und schneller erfolgen. Das kann in vielen Fällen lebensrettend sein. Ein Beispiel: ein Arzt hat Nachtdienst in einer Klinik in Gummersbach und muß schnell bestimmen, um welche seltene Erkrankung es sich bei dem soeben eingelieferten Patienten handelt. Normalerweise ist das eine langwierige Angelegenheit. Um dem Patienten schnell helfen zu können braucht man eine schnelle, genaue Krankheit-Abklärung, eine Blutbestimmung. Also Blutzellen Material digital weitergeben, z.B. nach Amerika wo ein Fachmann sitzt, der innerhalb der nächsten 30 Minuten ein Ergebnis durchgeben kann. So könnte man demnächst veränderte Blutzellen schnell erkennen. Es könnte so schnell geholfen werden, der Patient wäre  gerettet. Klingt gut nicht?
Hier können leider nur einige wenige Teilnehmer der Jahrestagung der DGHO 2025 genannt werden. Wre mehr wissen möchte kann unter folgenden Link weitere Informationen entnehmen:
https://www.jahrestagung-haematologie-onkologie.com/

Die moderne Technik ist nicht aufzuhalten und birgt noch viele Geheimnisse, die es zu entdecken gibt. Star Treck Medizin rückt immer näher. Wenn wir dabei bleiben und zum Wohle der Menschen weiter entwickeln, ist das eine wunderbare Zukunft. Mit besseren Impfmöglichkeiten, Erkennung von Krankheiten, besseren Behandlungsmethoden, wirksamen Medikamenten und vielen engagierten Ärzten und Ärztinnen, denen wir in Vorträgen zuhören durften und die für uns da sind, wenn wir sie brauchen.

Die Kongresspräsidentschaft wurde gemeinschaftlich von Prof. Dr. med. Michael Hallek und Prof. Dr. med. Tim H. Brümmendorf übernommen. Der Kongress gilt als einer der wichtigsten Kongresse für das Fachgebiet Hämatologie und Medizinische Onkologie im deutschsprachigen Raum. Hier versammelten sich mehr als 5.500 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Medizin. Sie stellten neue Ansätze in der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen vor und diskutierten die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.

LeserReporter/in:

Stefania Herod aus Nümbrecht

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