ÖPNV ist praktizierter Klimaschutz
KVB-Kunden unterstützen den Schutz der Humboldt-Pinguine
- KVB-Projektleiterin Marion Densborn (Mitte) überreichte einen Scheck zum Schutz der Humboldt-Pinguine an Robin Lammers und Ruth Dieckmann (beide Kölner Zoo).
- Foto: Stephan Anemüller / KVB
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Die Kunden der KVB spenden 300 Euro für den Schutz der Humboldt-Pinguine.
Die Spendensumme kam auf dem Klimatag im Kölner Zoo am 15. Juni zusammen. Hier konnten sich die Besucher des KVB-Standes Plüschfiguren eines Bibers bzw. KVB-Busses erwerben. Am KVB-Stand wurde den Gästen auch ein Umweltquiz geboten und sie konnten einiges über den Klimavorteil der KVB-Verkehre erfahren. Nun hat Marion Densborn, Projektleiterin der KVB, die Spende übergeben. Die circa 60 Zentimeter großen und 3,5 bis sechs Kilogramm schweren Humboldt-Pinguine leben an den Küsten Perus und Nord-Chiles.
Ihr Bestand ist bedroht, weil unter anderem der Fischbestand durch die Klimaveränderung abnimmt. Auch Überfischung in der Westküste Südamerikas hat die Population der Pinguine reduziert. Die Pinguine sind darauf angewiesen, dass die Meeresströmung ausreichend kaltes, sauerstoffreiches Wasser transportiert, in dem sich Plankton, die Nahrungsgrundlage der Fische befinden. Durch die Erderwärmung verändern sich aber die
Meeresströmungen und Wassertemperaturen, so dass die Fische nicht mehr genug Plankton finden und letztlich die Pinguine nicht mehr genug Fische fangen.
Der gemeinnützige Verein Sphenisco e. V. engagiert sich zusammen mit Zoologischen Gärten und Wissenschaftlern für die Umweltbildung und Forschung zum Schutz der Humboldt-Pinguine.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |