Nächtliche Schüsse auf Wohnhaus
23-Jähriger festgenommen - Ermittler finden Pistole und Sturmhaube

Das Bild zeigt nicht den realen Tatort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Update

Nach Schüssen auf ein Mehrfamilienhaus im Kölner Stadtteil Bilderstöckchen haben Einsatzkräfte der Polizei Köln am Mittwochmorgen, 10. Juni, einen 23 Jahre alten Tatverdächtigen in Köln-Höhenhaus festgenommen.

Im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens dänischer Behörden durchsuchten Ermittlerinnen und Ermittler gegen 6 Uhr mit Unterstützung von Spezialeinheiten die Wohnung des Mannes am Goslarer Weg. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren in Dänemark. Dort wird dem 23-Jährigen vorgeworfen, im April 2026 in der Nähe von Kopenhagen an einem versuchten Tötungsdelikt beteiligt gewesen zu sein.

Bei der erkennungsdienstlichen Behandlung bemerkten die Kölner Ermittler, dass seine Fingerabdrücke auch zu Spuren vom Tatort in der Vogesenstraße passen.

Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Beamten eine Pistole, eine Sturmhaube und mehrere Autokennzeichen. Der Festgenommene soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Staatsanwaltschaft hat den Erlass eines Haftbefehls wegen dringenden Verdachts des versuchten Mords aus Heimtücke beantragt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Schüsse in Bilderstöckchen dauern an.

Erste Meldung

Nach Schüssen auf ein Mehrfamilienhaus in Köln-Bilderstöckchen fahndet die Polizei nach den Tätern. Die Schüsse fielen in der Nacht zu Montag, 8. Juni, auf der Vogesenstraße.

Anwohner hatten die Schüsse gegen 2.20 Uhr gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten entdeckten anschließend mehrere Einschusslöcher in den Fenstern einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. In der Wohnung fanden sie zudem Projektile, vor dem Haus mehrere Patronenhülsen.

Die beiden Bewohner im Alter von 70 und 71 Jahren blieben unverletzt. Weil sich zur Tatzeit mehrere Menschen in dem Haus aufhielten, richtete die Polizei eine Mordkommission ein.

Zu den Hintergründen der Tat liegen bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Auch mögliche Zusammenhänge mit Taten der vergangenen Tage werden geprüft.

Hinweise nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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