Sommerfest mit großer Dimension
Wiku Mülheim feiert Begegnungsfest

Zu den Mitmachaktionen beim Begegnungsfest zählte ein Trommel-Workshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
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  • Foto: Flick
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Mülheim - (sf). Zum Sommerfest hatte die Flüchtlingsinitiative
„Willkommenskultur Mülheim“ (Wiku Mülheim) auf den
Präses-Richter-Platz eingeladen. Während sich die Festbesucher zum
geselligen Beisammensein trafen, spielte die Band „Soulverein“
auf. Wer selbst Musik machen wollte, nahm am Trommel-Workshop für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil, zu dem die Jazzhausschule
eingeladen hatte. Ein Mitsingkonzert für die Kinder aus den
anliegenden Flüchtlingseinrichtungen zählte zu den weiteren
musikalischen Programmpunkten.

Rund 70 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf
des Festes und bekamen tatkräftige Unterstützung von rund 20
Personen mit Fluchterfahrung. „So ein Fest geht nur gemeinsam“,
betonte Marianne Arndt von der Wiku Mülheim und zeigte sich von dem
enormen Engagement zahlreicher geflüchteter Personen beeindruckt:
„Da entwickelt sich Partnerschaftliches für uns“, freute sich
Arndt. Auch bei den kulturellen Programmpunkten wirkten viele
geflüchtete Personen mit, so führten beispielsweise Reem und Jwana
aus Syrien einen Tanz aus ihrem Heimatland auf, Fikret aus Bosnien
sang einige Lieder aus seiner Heimat und Elias aus Marokko hatte
mehrere Rapsongs im Gepäck.
Anwohner und Bewohner verschiedener Flüchtlingseinrichtungen aus dem
Stadtteil feierten den gesamten Nachmittag lang gemeinsam und lernten
sich als neue Nachbarn noch besser kennen. Ein Ehepaar, das aus
Höhenhaus zum Fest gekommen war, bot einer Flüchtlingsfamilie, die
bisher in der Notunterkunft im City Hotel untergebracht war, seine
Wohnung an und selbst Nachbarn, die schon seit Jahrzehnten am
Präses-Richter-Platz Tür an Tür leben, lernten sich auf dem
Begegnungsfest näher kennen. „Dieses Fest hat eine größere
Dimension“, meinte Arndt.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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