Polizei stoppt flüchtenden Audi-Fahrer in Mülheim
Mutmaßlicher Doper mit Pistole und 7.000 Euro im Auto unterwegs
- Im Auto des flüchtenden 30-Jährigen fanden die Beamten unter anderem eine Pistole und Bargeld. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto.
- Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Ein 30-jähriger Audi-Fahrer hat am Mittwochabend in Köln-Mülheim eine Zivilstreife des Brennpunktteams Kalk mit einem riskanten Fahrmanöver auf sich aufmerksam gemacht. Statt den Anhaltezeichen Folge zu leisten, beschleunigte der Mann auf der Buchforststraße, überfuhr eine rote Ampel und versuchte zu flüchten. Die Verfolgung endete auf der Frankfurter Straße in Höhe der Elisabeth-Breuer-Straße, wo die Beamten den Wagen stoppen und den Fahrer festnehmen konnten.
Bei der Durchsuchung des Audi A6 entdeckten die Einsatzkräfte unter dem Beifahrersitz eine scharfe Schusswaffe, ein Magazin sowie mehr als 7.000 Euro Bargeld. Noch am selben Abend ordnete ein Richter eine Wohnungsdurchsuchung an. Auch dort wurde die Polizei fündig: Sie stellte arzneimittelpflichtige Dopingmittel und über 20 Mobiltelefone sicher.
Der Tatverdächtige muss sich nun gleich wegen mehrerer Delikte verantworten: Neben Verstößen gegen das Waffengesetz und das Anti-Doping-Gesetz, leitete die Kriminalpolizei auch ein Verfahren wegen Geldwäsche ein. Zudem wird gegen ihn wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat der Polizei Köln.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |