Sternsinger in Meckenheim
Über 35.000 Euro für das Kindermissionswerk gesammelt

Königlicher Besucher: Bürgermeister Bert Spilles empfing mehr als 60 Meckenheimer Sternsinger.
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  • Foto: Stadt Meckenheim
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Meckenheim - Ein Segen sind die Sternsinger wirklich. In diesem Jahr haben sich
mehr als 200 Kinder und Jugendliche in der Pfarreiengemeinschaft
Meckenheim an der Aktion des Kindermissionswerks beteiligt und ein
stolzes Ergebnis eingesammelt.

Insgesamt können nun fast 35.700 Euro an das Kindermissionswerk
überwiesen werden, das die Spenden zum Teil für vorbestimmte
Projekte vergibt. Die Sternsinger von Sankt Johannes der Täufer
sammeln traditionell für die Projekte des ehemaligen Kaplans P. James
in Indien und die Merler Sternsinger unterstützen zum zweiten Mal den
Ausbildungsfonds von St. Paul in Kumasi, Ghana.
Nach dem Aussendungsgottesdienst am 4. Januar sind die Könige
gemeinsam zum Rathaus gezogen, um dem Bürgermeister und den
Mitarbeitern der Stadt Meckenheim den Segen zu bringen. Im Anschluss
waren sie bis zu drei Tage lang in Meckenheim, Merl, Lüftelberg,
Wormersdorf und Ersdorf unterwegs und haben Wind und Wetter getrotzt,
um den Segen zu den Menschen zu bringen und die Spenden zu sammeln. Es
ist beeindruckend, wie viele Kinder ihre letzten Ferientage nutzen, um
sich für notleidende Kinder in aller Welt einzusetzen. Ohne die
Jugendlichen, die die Gruppen begleiten, wäre die ganze Aktion kaum
möglich. Oft fühlen sie sich schon über Jahre mit der Aktion
verbunden und beteiligen sich jedes Jahr ganz selbstverständlich.
Erstmals hat sich in Merl auch eine Gruppe Ehemaliger gefunden, die
sich als Könige verkleidet haben. Als die Studentinnen hörten, dass
sich zu wenige Kinder gemeldet hatten, haben sie sich spontan
entschlossen, sich selbst als Sternsingerinnen auf den Weg zu machen.
In allen Gebieten haben die Sternsinger versucht, so viele Menschen
wie möglich zu erreichen. Wenn Sie nicht besucht werden konnten oder
den Besuch der Sternsinger verpasst haben, so können Sie im
Pastoralbüro, Hauptstr. 86 noch einen Segensaufkleber für Ihre Tür
erhalten und dort natürlich auch gerne noch Ihre Spende abgeben.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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