Betrüger schlagen wieder zu
Schockanruf, falsche Handwerker & dreiste Maschen
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Wie skrupellos Betrüger vorgehen, zeigt ein aktueller Fall aus Köln-Mülheim: Am Dienstag (16. September) erhielt eine 76-Jährige einen Anruf von einer Frau, die sich als Krankenhausmitarbeiterin ausgab. Fast 90 Minuten lang redete sie der Seniorin ein, ihr Sohn habe einen tödlichen Unfall verursacht – nur 10.000 Euro „Kaution“ könnten ihn vor dem Gefängnis bewahren. Erst ein echter Anruf ihres Sohnes deckte die Lüge auf.
Doch nicht alle Senioren hatten solches Glück:
In Leverkusen-Wiesdorf klingelten drei Männer bei einer 87-Jährigen. Unter dem Vorwand, einen Wasserschaden zu prüfen, lockten sie die Frau in den Keller und forderten sogar den Code zu ihrem Tresor. Am Ende flüchteten die Unbekannten zwar ohne Beute, ließen die Seniorin jedoch völlig verängstigt zurück.
In Köln-Klettenberg gaben sich zwei Täter als Heizungsableser aus. Während einer die Seniorin ablenkte, stahl der andere unbemerkt Schmuck aus der Wohnung.
Die Polizei warnt eindringlich vor diesen Maschen und bittet Zeugen um Hinweise an das Kriminalkommissariat 25 (Tel. 0221 229-0 oder poststelle.koeln@polizei.nrw.de ).
Zur Prävention setzt die Polizei zudem auf ungewöhnliche Mittel: Mit dem Theaterstück „Reingelegt und abgezockt“ werden typische Betrugsszenen humorvoll nachgespielt, um Senioren und ihre Familien für die Tricks der Täter zu sensibilisieren.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |