Kölner Liberale setzten sich für Gründung ein
Ein Veedel wird 30

Am 14. Dezember 1992 erwachte Neubrück zum Leben.  | Foto: FDP

Neubrück. Die Liste der Kölner Stadtteile wurde in den letzten hundert Jahren oft verändert. Meist geschah dies durch Eingemeindungen. Eine Ergänzung erfuhr sie im Jahr 1992 durch die Gründung des Veedels Neubrück, zu der es ziemlich genau vor 30 Jahren kam.

Denn auf Initiative des ehemaligen FDP-Bezirksvertreters Ralph Sterck wurde die Fläche des heutigen Neubrück am 14. Dezember 1992 per Ratsbeschluss und Veröffentlichung im Amtsblatt zum 85. Stadtteil Kölns. Beim damaligen Empfang im ACR-Sportcenter anlässlich der Stadtteilgründung war auch die damalige Bundesbauministerin, Irmgard Schwaetzer, zugegen und enthüllte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Bürgervereins Ulrich Leineweber das erste Ortseingangsschild.

Der heutige FDP-Bezirksvertreter Fardad Hooghoughi, der selbst aus Neubrück stammt, und Ralph Sterck, der heute der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln ist, erklären dazu: „Herzlichen Glückwunsch Neubrück zum 30. Geburtstag. Wir sind froh und stolz, die damalige offizielle Stadtteilgründung angestoßen und durchgesetzt zu haben.“ Neubrück sei trotz aller Herausforderungen wahrscheinlich der Kölner Neubaustadtteil mit der besten sozialen Gesamtsituation. „Das ist sicher ein Erfolg des vielfältigen bürgerschaftlichen Engagements, für das wir sehr dankbar sind. Auch für die Zukunft gibt es genug zu tun. So kämpfen wir jetzt wieder verstärkt für den Bau des Stadtbahnanschlusses nach Merheim und Ostheim auf der seit Jahrzehnten freigehaltenen Trasse.“

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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