Freiwillige Feuerwehr im Stadtbezirk
Dank für Einsatzbereitschaft und Mut

Da wollen die Mitglieder der Jugendfeuerwehren des Stadtbezirks (vorn) noch hin: Die für 25-jährige, 40-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Geehrten mit Bürgermeisterin Petra Thorand (4.v.l.) und Feuerwehrchef Jochen Stein (r.).
  • Da wollen die Mitglieder der Jugendfeuerwehren des Stadtbezirks (vorn) noch hin: Die für 25-jährige, 40-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Geehrten mit Bürgermeisterin Petra Thorand (4.v.l.) und Feuerwehrchef Jochen Stein (r.).
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Duisdorf - „Ich danke ihnen für ihre Einsatzbereitschaft, ihre Hilfe und ihren
Mut, die allen der Gemeinschaft zugutekommt“, sagte Bürgermeisterin
Petra Thorand, als sie traditionell die Mitglieder der Freiwilligen
Feuerwehren Duisdorf und Lengsdorf als kleines Dankeschön für deren
ehrenamtlichen Einsatz ins Rathaus Hardtberg eingeladen hatte. Unter
den Gästen Vertreter aus der Kommunalpolitik, des OFA sowie
Familienangehörige und Feuerwehrchef Jochen Stein, der im Laufe des
Abends gemeinsam mit Thorand auch die Ehrungen vornahm.
„Sie retten Leben und setzen in vielen Situationen ihr eigenes Leben
aufs Spiel“ sagte Thorand. Dabei sei ihr Engagement Ehrenamtlich.
Alle Ehrenamtlichen des Stadtbezirks seien der Kitt der Solidarität,
der die Gesellschaft zusammenhält. Dabei sie die Freiwillige
Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil der Inneren Sicherheit, denn 50
Prozent der Einsätze in ganz Deutschland werden von den Freiwilligen
Feuerwehren absolviert. So haben allein beide Wehren in Duisdorf und
Lengsdorf bislang 125 Einsätze zu verzeichnen, die vom
Hochwasserschutz, Unfällen auf Autobahnen oder eben Brandeinsätzen
reichen. Darüber hinaus begleiten die Freiwilligen Wehren auch
Veranstaltungen wie den Martinsumzug oder die Kirmes und sind auch
z.B. bei der Gewerbeschau ebenso anzutreffen wie beim Schweigemarsch
am Volkstrauertag oder dem Tag der Duisdorfer Senioren.
Darüber hinaus sind beide Freiwilligen Wehren sehr aktiv in der
Jugendarbeit, was z.B. die insgesamt 36 Mitglieder der
Jugendfeuerwehren bezeugen. Darüber hinaus sei die Duisdorfer Wehr
auch am Helmholtz-Gymnasium im Unterricht und mit einer Schülergruppe
aktiv, was z.B. den Zusammenhalt mit Duisdorf zeige.
„Gerade diese Woche hat eine Freiwillige Feuerwehr bei einem Einsatz
in Endenich eine alte Dame gerettet“, sagte Jochen Stein, der in
diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der guten Zusammenarbeit zwischen
den Freiwilligen Wehren und der Berufsfeuerwehr würdigte. Stein
unterstrich die Wichtigkeit der Rauchmelder in den Wohnungen, die
Leben retten können. Einsätze wie der Kellerbrand in der
Weberstraße stimmten nachdenklich, was die Atemschutzausbildung
betrifft, die auf jeden Fall gemeinsam mit der Atemschutzausstattung
verbessert werden soll.
Der guten Jugendarbeit sei es zu danken, dass die Freiwilligen
Feuerwehren im Stadtbezirk keine Nachwuchsprobleme kennen. Das sei
auch daran zu erkennen, dass für sie die Arbeit in den Wehren keine
kurzfristige Modeerscheinung ist und nicht wenige ihr Leben lang dabei
bleiben.
Damit schloss er den Bogen zur den anstehenden Ehrungen. So wurden
für 25-jährige Mitgliedschaft HFM Sebastian Heep und UBM Michael
Löllgen der Duisdorfer Wehr sowie OBM Stefan Lindlau, UBM Markus
Weber und BI Sascha Klaas durch Stein vom Land NRW mit Urkunde und
Nadel geehrt. Für 40-jährige wurde HFM Hans-Ulrich Scheider und für
50-jährige Mitgliedschaft OBM Gerd Michael Mohing vom Verband der
Feuerwehren NRW durch den Feuerwehrchef und die Bürgermeisterin
geehrt.
Das anschließende gemütliche Beisammensein mit wärmender
Gulaschsuppe und kühlen Getränken nutzen die Freiwilligen Wehrleute
gerne zum gegenseitigen Austausch jenseits von Einsatz und Übung.

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RAG - Redaktion

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