1. Handball-Bundesliga
Gummersbach bezwingt Erlangen

Foto: VfL Gummersbach

Gummersbach. Am 31. Spieltag der 1. Handball-Bundesliga hat der VfL Gummersbach nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge wieder in die Erfolgsspur gefunden. In der PSD Bank Nürnberg Arena
gewann die Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson am späten Sonntagnachmittag mit 26:22 (17:11) gegen den HC Erlangen.
Bereits früh im Spiel dominierten die Blau-Weißen und setzten sich frühzeitig ab. Einige unnötige Ballverluste in der Offensive machten die Gäste durch eine solide Abwehrarbeit wieder wett. Am Ende ließen sich die Gummersbacher trotz einer schwächeren Vorstellung im zweiten Durchgang die Punkte nicht nehmen. Mit nun 46:16 Punkten belegen die Oberbergischen weiterhin den vierten Tabellenplatz und bauen ihren Vorsprung auf Platz fünf auf sechs Punkte bei noch drei ausstehenden Begegnungen aus.

Mit einem konzentrierten Spielaufbau und präzisen Abschlüssen kontrollierten die Oberbergischen die Anfangsphase. Ludvig Hallbäck und Kristjan Horžen brachten den VfL nach drei Minuten mit 2:0 in Führung. Ein Wurf ins leere Tor der Erlanger durch Miro Schluroff nach Ballgewinn von Štěpán Zeman erhöhte den Vorsprung in der siebten Minute auf drei Tore (6:3). Es folgten allerdings sieben torlose Minuten auf beiden Seiten, in denen sich Fehler in den Angriffsreihen abwechselten. Mit seinem erfolgreichen Strafwurf zum 7:3
beendete Miloš Vujović in der 14. Minute die torlose Phase.
Die Oberbergischen blieben das stärkere Team und erhöhten bis zur 16. Minute auf 9:3, ehe auch die Hausherren ihre elfminütige Torflaute beendeten (9:4, 17. Minute). Die Gäste bestachen weiterhin durch eine stabile Defensive rund um Keeper Dominik Kuzmanović und festigten ihre deutliche Führung. Beim 12:5 durch Horžen lagen erstmals sieben Treffer zwischen den beiden Mannschaften (21. Minute) und beim 14:6 – ebenfalls durch den slowenischen Kreisläufer – sogar acht (24. Minute). Bis zum Ende der ersten Halbzeit
gelang es dem HC zwar, um zwei Tore zu verkürzen, jedoch blieb es bei einem deutlichen Polster für den VfL zur Pause (17:11, 30. Minute).
Die ersten Minuten im zweiten Durchgang gehörten den Gastgebern, denen es gelang, in der 33. Minute auf vier Treffer aufzuschließen (18:14). Bei den Blau-Weißen lief es vor allem im Angriff unrund, sodass der Vorsprung bis zur 37. Minute auf drei Tore schmolz (19:16).
Das Team von Sigurdsson, der seine Mannschaft daraufhin per Timeout zu sich berief, ließ insbesondere die nötige Konsequenz in der Offensive vermissen. Ein Zwischenspurt mit drei Treffern in Folge des starken Horžen zum 22:16 verschaffte den Oberbergischen in der 43. Minute zunächst wieder Luft.
Geprägt von vielen kleinen Unterbrechungen läutete das 24:19 durch Schluroff die Schlussphase der Partie ein (53. Minute). Auch wenn die Gummersbacher das souveräne Auftreten aus der ersten Halbzeit in Hälfte zwei nicht wiederholen konnten, hielten sie die Führung konstant aufrecht. Wieder war es Horžen, der mit seinem Treffer zum 25:20 in der 55. Minute für die Vorentscheidung sorgte. In den letzten Minuten ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und beendeten die Begegnung mit einem 26:22-Auswärtserfolg.

Sein nächstes Heimspiel bestreitet der VfL Gummersbach nach der bevorstehenden Länderspielwoche am Samstag, den 23. Mai, um 20 Uhr gegen GWD Minden. Tickets für die Begegnung in der SCHWALBE arena können unter vfl-gummersbach.de/tickets/erworben werden.

Redakteur/in:

Beate Pack aus Oberberg

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