Baugebiet Worringen
Fortschritte an der Brombeergasse
- hochgeladen von Dirk Bachhausen
Geplantes Wohnquartier in Worringen soll rund 180 Wohnungen, eine Kita und eine nachhaltige Energieversorgung erhalten
In die Planungen für das neue Wohnquartier an der Brombeergasse in Köln-Worringen kommt Bewegung. Auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen Senfweg, Schmaler Wall und Auf der Füllenweide sollen auf rund 4,5 Hektar etwa 180 Wohneinheiten entstehen.
Dirk Bachhausen, Landtagskandidat von Volt für Chorweiler, begrüßt den Fortschritt bei dem seit Jahren diskutierten Bauvorhaben:
„Es ist gut und längst überfällig, dass bei der Brombeergasse endlich Bewegung in die Planung kommt. Köln braucht dringend zusätzlichen Wohnraum. Besonders wichtig ist, dass die soziale Infrastruktur und eine ökologisch sinnvolle Energieversorgung von Anfang an mitgedacht werden.“
Das geplante Quartier soll aus Reihenhäusern und drei- bis viergeschossigen Mehrfamilienhäusern bestehen. Vorgesehen sind zudem eine viergruppige Kindertagesstätte und eine zentral gelegene Spielfläche von rund 1.000 Quadratmetern. Nach den Vorgaben des kooperativen Baulandmodells sollen mindestens 30 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert werden.
Für die Energieversorgung ist ein gemeinschaftliches Konzept geplant. Eine Grundlast-Wärmepumpe, Photovoltaikanlagen sowie gemeinsame Nahwärme-, Strom- und Wassernetze sollen das gesamte Wohngebiet versorgen. Eine solche quartiersbezogene Lösung ist ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoller sein als viele voneinander getrennte Einzelanlagen.
Da das Gelände bei einem extremen Rheinhochwasser gefährdet sein könnte, soll die Fläche vor der Bebauung um etwa einen halben bis einen Meter angehoben werden. Auf Keller und Tiefgaragen soll verzichtet werden.
Für Bachhausen darf die Entwicklung der Brombeergasse jedoch nur ein erster Schritt sein. Auch das große Wohnungsbauprojekt Kreuzfeld müsse endlich konsequent vorangetrieben werden:
„Der Kölner Norden wächst, und der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen ist enorm. Deshalb muss jetzt auch Kreuzfeld endlich angegangen und tatsächlich gebaut werden. Wir dürfen wichtige Stadtentwicklungsprojekte nicht immer weiter verzögern. Die aus meiner Sicht unsinnige Olympiabewerbung darf weder politische Aufmerksamkeit noch Planungskapazitäten von den dringend notwendigen Aufgaben in Chorweiler abziehen. Hoffentlich ist dieses Thema bald vom Tisch.“
Bachhausen fordert, neue Wohnquartiere nicht als reine Ansammlung von Gebäuden zu planen. Zu einer funktionierenden Stadtentwicklung gehörten von Beginn an ausreichend Kitaplätze, Schulen, Grün- und Spielflächen, eine gute Anbindung an Bus und Bahn sowie sichere Wege für den Fuß- und Radverkehr. Zugleich müsse gewährleistet werden, dass ein erheblicher Anteil der neuen Wohnungen auch für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbar bleibt.
LeserReporter/in:Dirk Bachhausen aus Köln |
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