Schaufensterwettbewerb
„Alles Ultra“ inspiriert Händler
- Alle Preisträger mit OB Guido Déus (2. von rechts) und Stephan Eisel (links).
- Foto: we
Bonn (we). Stolz nahm Tanja Kröber den goldenen Beethoven aus den Händen von Bonns OB Guido Déus und „Bürger für Beethoven“-Vorsitzendem Stephan Eisel entgegen. Das Schaufenster der ihrerseits repräsentierten Firma Optik Kröber am Bonner Friedensplatz hatte der Jury am besten gefallen. „Es nimmt das Thema des Beethovenfestes „Alles Ultra“ vielschichtig auf, die breite Angebotspalette des Geschäfts ebenso wie die ultralange Bauzeit der Beethovenhalle und die Darstellung von ultra-leuchtenden Farben“, so Stephan Eisel bei seiner Laudatio.
Genau darum ging es beim diesjährigen Schaufensterwettbewerb, den die Bürger für Beethoven gemeinsam mit Medienpartner SCHAUFENSTER gestalteten. Das Goethe-Zitat „Alles ultra“, diesjährig das Thema des Beethoven-Festes, sollte adäquat umgesetzt werden. Und eben das ist Optik Krömer am besten gelungen, so die Meinung der Jury, die der Vorstand des 1700 Mitglieder starken Vereins „Bürger für Beethoven“ stellt. „Alles ultra“ kennzeichnet die Grenzenlosigkeit des Beethovenschen Schaffens. „Der Schaufensterwettbewerb trägt zur Sichtbarkeit Beethovens in der Stadt bei“, sagten Stephan Eisel und der Wettbewerbs-Projektleiter Frank Wittwer.
In Anwesenheit von Festival-Chef Steven Walter kürte die Jury auch den Duisdorfer Optiker Kafarnik, dessen Inhaber Andreas Zablinski den Publikumspreis entgegennahm. Den Beethoven in Silber als 2. Preis gewann das Modegeschäft „La Créole“, Bronze wurde gleich zweimal an das Modehaus Sinn sowie an Optik Kamphues in Beuel vergeben.
Stephan Eisel nutzte die Preisverleihung zur Formulierung von drei Anliegen der Bürger für Beethoven. Zum einen solle das Beethovenfest in der gesamten Stadtgesellschaft verankert sein, nicht nur in der Beethovenhalle. Zum Zweiten solle der Bund in die Beethoven-gGmbH einsteigen. Und zum Dritten appellierte er an die Stadtverwaltung, trotz der angestrengten Haushaltslage an der Kultur nicht zu sparen: „Die Kultur macht nur 5 Prozent des Haushalts Bonns aus“, sagte er mit Blick auf den seit fünf Monaten im Amt befindlichen OB Guido Déus.
Der hatte zuvor die sehr hohe Bedeutung Beethovens für die Stadt anerkannt und den Teilnehmern des Schaufenster-Wettbewerbs für ihr engagiertes Eintreten für das Beethovenfest gedankt.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |