Alpakas im Seniorenstift
Kuscheln mit Gwendal und Dom Perignon
- Große Freude beim Wiedersehen: Bewohnerinnen des St. Adelheidis-Stifts in Bonn-Vilich begegnen Alpaka-Hengst Gwendal mit sichtbarer Begeisterung.
- Foto: Privat
Bonn-Vilich (red). Zwei besondere Gäste sorgtenin der vergangenen Woche für strahlende Gesichter im Cellitinnen-Seniorenhaus St. Adelheidis-Stift: Die Alpakahengste Gwendal und Dom Perignon kamen aus Windeck angereist, wo sie auf dem Hof der Alpakazucht „Alpakas des Westens“ leben. Bereits im Februar hatten die beiden Tiere das Seniorenhaus besucht – nun gab es ein freudiges Wiedersehen. „Die Bewohnerinnen und Bewohner haben die Tiere dermaßen ins Herz geschlossen, dass wir den Termin unbedingt noch in diesem Jahr wiederholen wollten. Und es war auch diesmal ein voller Erfolg – ein Vormittag voller Emotionen“, betonte Heimleiter Michael Falkner.
Alpakas nehmen schnell Kontakt zu Menschen auf. Bei Besuchen in Seniorenheimen können sie Mut fördern, Stress mindern und für wertvolle Abwechslung im Alltag sorgen. „Wir bieten unserer Bewohnerschaft täglich ein abwechslungsreiches Programm – von Spiel, Gymnastik und Kreativität über Kino, Ausflüge und Gedächtnistraining bis hin zu Auftritten von Kleinkünstlern, Musik- und Tanzgruppen. Die vierbeinigen Freunde verstehen es aber auf besonders eindrucksvolle Weise, Emotionen zu wecken“, erklärt Falkner. Gerade Menschen mit Demenz reagierten spürbar auf das sanfte Wesen und das weiche Fell der Tiere, so die Erfahrungen.
Auch das Tierwohl spielt eine zentrale Rolle. Mehr als eine Stunde Autofahrt wird den Alpakas nicht zugemutet, und Besuche finden höchstens zweimal im Monat statt. „Wenn wir das zu oft machen würden, wäre das Stress für die Tiere. Umso mehr freuen wir uns auf jedes einzelne Wiedersehen“, sagt Falkner.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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