Sitzmöbel
Diskussion vorerst vertagt
- So sahen die Stadtmöbel aus, die im vergangenen Jahr testweise auf der Friedrich-Breuer-Straße standen. Solche Sitzgelegenheiten wollten die Antragsteller möglichst schon vor den Sommerferien wieder im Beueler Zentrum aufstellen.
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Beuel (red). Die Diskussion um Sitzmöbel auf der Friedrich-Breuer-Straße ist in der Bezirksvertretung Beuel vorerst vertagt worden. Ein Antrag von Grüne/Volt, der kurzfristige Maßnahmen zur Aufwertung der Einkaufsstraße vorsah, erhielt in der jüngsten Sitzung nicht die erforderliche Mehrheit für eine Behandlung als Dringlichkeitsantrag. Über den Inhalt des Antrags wurde damit noch nicht entschieden. Die Vorschläge sollen zu einem späteren Zeitpunkt regulär beraten werden.
Auslöser des Vorstoßes sind nach Darstellung der Antragsteller die Folgen der Nordbrückensperrung für das Beueler Zentrum. Die Fraktion hatte vorgeschlagen, noch vor den Sommerferien wieder begrünte Sitzmöbel auf der Friedrich-Breuer-Straße aufzustellen. Langfristig sollen nach ihren Vorstellungen dauerhafte Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität angeregt, darunter eine Werbekampagne für die Beueler Innenstadt und eine intensivere Pflege des öffentlichen Raums.
Die Grünen verweisen darauf, dass die bereits in den vergangenen Jahren eingesetzten Stadtmöbel nach ihrer Darstellung vielfach positiv aufgenommen worden seien. Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang könnten dazu beitragen, dass Menschen länger in der Einkaufsstraße verweilen und die Innenstadt attraktiver werde. Davon profitierten aus Sicht der Fraktion auch Einzelhandel und Gastronomie.
In der Bezirksvertretung stieß die beantragte Dringlichkeit jedoch auf Widerstand. Vertreter von SPD und CDU betonten nach übereinstimmenden Berichten grundsätzlich ihre Unterstützung für eine Aufwertung der Friedrich-Breuer-Straße. Sie verwiesen jedoch darauf, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen zunächst mit Gewerbetreibenden und weiteren Beteiligten abgestimmt sowie Fragen der Finanzierung geklärt werden müssten. Nach ihrer Darstellung sei deshalb lediglich die Dringlichkeit zurückgewiesen worden, nicht aber die inhaltliche Diskussion über mögliche Verbesserungen.
Die Entwicklung der Friedrich-Breuer-Straße bleibt damit weiterhin Gegenstand politischer Beratungen. Neben zusätzlichen Sitzgelegenheiten werden in Beuel auch weitere Maßnahmen diskutiert, darunter neue Baumpflanzungen, eine attraktivere Gestaltung des Straßenraums und die Frage, wie die Innenstadt angesichts der langwierigen Nordbrückensperrung gestärkt werden kann. Über konkrete Schritte muss die Bezirksvertretung nun zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |