"Nummer gegen Kummer"
Ein neuer Kurs erhält Abschlussurkunden

Fast ein halbes Jahr lang haben sich die neuen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in Abend- und Wochenendkursen auf die neue Aufgabe intensiv vorbereitet.
  • Fast ein halbes Jahr lang haben sich die neuen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in Abend- und Wochenendkursen auf die neue Aufgabe intensiv vorbereitet.
  • Foto: Kinderschutzbund

Dr. Dieter Rosenbaum strahlt über das ganze Gesicht, als er den zwölf neuen Beraterinnen und Berater der „Nummer gegen Kummer“ die Abschluss-urkunden überreichen darf: „Wir freuen uns sehr, Sie im Kreise der Kinderschützer zu begrüßen. Wir hoffen, Sie werden viel Erfüllung in diesem verantwortungsvollen Ehrenamt finden“, so der Koordinator des Kinder- und Jugendtelefons des Kinderschutzbundes im Rheinisch Bergischen Kreis.

Bergisch Gladbach (red). Fast ein halbes Jahr lang haben sich die neuen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in Abend- und Wochenendkursen auf die neue Aufgabe intensiv vorbereitet. Unter der Leitung des erfahrenen sozialpädagogischen Trainers und Coach Reinhard Doerr wurden dabei insbesondere Techniken der Gesprächsführung und Problemlösung im Umgang Kindern und Jugendlichen am Telefon trainiert.

Mit diesem Kurs verdoppelt sich die Anzahl der Berater beinahe, womit auf den steigenden Bedarf an telefonischer Beratung, unter anderem bedingt durch die Corona-Krise, reagiert wird. Möglich wurde die Ausbildung durch eine Spende der Rotarier aus Leverkusen.

Auch der Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Michael Zalfen, war selbstverständlich zur „Zeugnisübergabe“ angereist und übergab im Namen des Vorstandes allen Kursteilnehern eine Rose als ein Zeichen des Willkommens. „Ich habe hohe Achtung vor der Arbeit, die bedeutet, sich wöchentlich ehrenamtlich zwei bis drei Stunden den Sorgen und Nöten von Kindern und Jugendlichen zu widmen. Dazu gehören eine große Portion Mut, Einfühlungsvermögen und Nervenstärke!“

Damit die Berater durch die oft schwierigen Problemfälle nicht selbst seelischen Schaden nehmen, bietet der Kinderschutzbund allen Mitarbeitenden regelmäßige Fortbildung und Supervision an. Dies wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Redakteur:

Holger Slomian aus Hürth

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