Förderbescheide
Bundes- und Landesmittel in Millionenhöhe für Bad Honnef

Projektleiterin Kathrin Schmidt und Beigeordneter Holger Heuser freuen sich über einen erfolgreichen Förderantrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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  • Projektleiterin Kathrin Schmidt und Beigeordneter Holger Heuser freuen sich über einen erfolgreichen Förderantrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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Diese Post öffnete Projektleiterin Kathrin Schmidt besonders gerne. Auf ihrem Schreibtisch lag ein gut verpackter Umschlag, darin eine im wahrsten Sinn des Wortes „frohe Botschaft“: Das Bundesumweltministerium fördert die Entwicklung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes. Demnach fließen mehr als 152.000 Euro aus Bundesmitteln in das ambitionierte Projekt, Bad Honnef stemmt Eigenmittel in Höhe von rund 50.000 Euro. In der neuerlichen Förderzusage sieht Holger Heuser einen „erneut enormen Schritt mit Siebenmeilenstiefeln". Damit sei ein weiterer Baustein für den kommunalen Klimaschutz gelegt, „der den Handlungsrahmen für konkrete Maßnahmen stiftet und den Klimaschutz in den Bereichen Energie und Verkehr in den Fokus nimmt“, so Bad Honnefs Erster Beigeordneter. Darüber hinaus würden erneut Bad Honnefs Kompetenzen in Sachen Förderprogramme deutlich, „der erfolgreiche Antrag zeigt, dass es auch kleineren Städten gelingen kann, die Fördermittelgeber zu überzeugen“. Das gelinge Bad Honnef in vielerlei Bereichen. Etliche Hausaufgaben hat Bad Honnef bereits gemacht: So hält Koordinationsstelle Klimaschutz und Mobilitätsmanagement Kathrin Schmidt die Fäden in der Hand, die Fokusberatung ist abgeschlossen, der Klima- und Umweltbeirat - besetzt mit hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft - hat seine Arbeit aufgenommen. Die Experten identifizieren umsetzbare Maßnahmen und ihre Hebelwirkung für den Klimaschutz. Und schon bald nimmt ein Klimamanager seine Arbeit im Rathaus auf. Das Klimaschutzkonzept ist dann der Nucleus für die weitere Entwicklung von Zielen, Strategien und Maßnahmen.

Quartierszentrum Menzenberg

Erster Beigeordneter Holger Heuser mit Ilka Breutigam, zuständig für den Bereich Bildung, Kultur und Sport bei der Stadt Bad Honnef.
  • Erster Beigeordneter Holger Heuser mit Ilka Breutigam, zuständig für den Bereich Bildung, Kultur und Sport bei der Stadt Bad Honnef.
  • Foto: Stadt Bad Honnef
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Die Stadt Bad Honnef hat den Förderbescheid für die Sanierung des Sportparks in Selhof über 1.577.822 Euro erhalten. Geplant ist, die marode Mantelbebauung der Menzenberger Sportanlage abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, der durch eine Multifunktionshalle ergänzt wird. Mit den Fördergeldern werden die Sanierungskosten in Höhe von insgesamt 3,5 Millionen Euro bezuschusst. „Durch den Erfolg in der zweiten Bewerbungsphase sind wir jetzt in der Lage mit dem Umbau des Sportzentrums Menzenberger Straße zu einem zentralen Bewegungs- und Begegnungsort für alle Generationen durchzustarten. Für die Bürgerinnen und Bürger im Ortsteil Selhof wird so ein Quartierszentrum von außerordentlicher Qualität entstehen, das einen barrierefreien Inklusionsort bietet, in dem Sport, Kultur und Quartiersarbeit sinnvoll verbunden werden können“, freut sich der Erste Beigeordnete Holger Heuser.

Projektskizze für das neue Quartierszentrum Menzenberg.
  • Projektskizze für das neue Quartierszentrum Menzenberg.
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Der Zuschuss basiert auf dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK)“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Ziel der Förderung ist die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur. Gefördert werden investive Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung. Auch die Wirkung der Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die soziale Integration in der Kommune spielen eine Rolle. Die geförderten Projekte sollen darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz aufweisen. Nach dem Förderaufruf im Sommer 2020 hatte sich die Stadt Ende Oktober 2020 zunächst mit einer Projektskizze um die Förderung beworben. Anfang März 2021 wurde sie dann durch den Projektträger Jülich aufgefordert einen entsprechenden Antrag für das Quartierszentrum zu stellen. Der jetzt zugestellte Bescheid schließt diese zweite Phase der Bewerbung ab. Die Fördersumme wird der Stadt in vier Tranchen in den Jahren 2022 bis 2025 ausgezahlt.

Geld für Krankenhäuser

Der Haupteingang des Cura-Krankenhauses.
  • Der Haupteingang des Cura-Krankenhauses.
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Die Corona-Pandemie hält besonders Mitarbeiter in den Gesundheitsberufen und in den Krankenhäusern in Atem. Um deren Arbeit bestmöglich zu unterstützen, stellt die NRW-Landesregierung weitere 192 Millionen Euro im Rahmen eines Sonderprogramms für die NRW-Kliniken bereit. Bereits im Jahr 2020 waren 750 Millionen Euro für Investitionen in ein Sonderprogramm für Investitionen im Zusammenhang mit Corona geflossen. Aus dem aktuellen Programm gehen jetzt noch einmal insgesamt 430.205,18 Euro an das Cura-Krankenhaus und die Rhein-Klinik in Bad Honnef. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU Bad Honnef Jonathan Grunwald: „Die zusätzliche finanzielle Unterstützung der beiden Bad Honnefer Kliniken durch das Land ist ein wichtiges Signal für den Erhalt der Standorte und eine Anerkennung der guten medizinischen Arbeit, die hier für den Erhalt eines stabilen und leistungsfähigen Gesundheitssystems geleistet wird. Während das Cura-Krankenhaus 304.109,97 Euro aus Landesmitteln erhält, beträgt der Zuschuss an die Rhein-Klinik 126.095,21 Euro. Mit dem Sonderprogramm 2020 und dem aktuellen Programm werden zusätzlich strukturelle Probleme im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung behoben. Mit dem Geld können die Kliniken Umbauten, Erweiterungen oder Modernisierungen durchführen oder medizinische Geräte anschaffen. Förderfähig ist zum Beispiel auch die Einrichtung von Isolierzimmern oder -stationen oder intensivmedizinische Ausstattung“.

Fördergeld gibt es auch für die Rhein-Klinik.
  • Fördergeld gibt es auch für die Rhein-Klinik.
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RAG - Redaktion

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