Rathaussturm Denklingen
Waldfeen stürmten zu früh

Bürgermeister Rüdiger Gennies alias Robn Hood leistete nicht lange Widerstand.       | Foto: Michael Kupper
  • Bürgermeister Rüdiger Gennies alias Robn Hood leistete nicht lange Widerstand.
  • Foto: Michael Kupper

Denklingen. Traditionell hat es die Damengarde der Karnevalsgesellschaft Tolle Elf Wildberg übernommen, den Reichshofer Rathausschlüssel zu erobern. In diesem Jahr kamen sie als Waldfeen, mit vielen Blüten und reichlich Efeu geschmückt. Allerdings waren sie diesmal ziemlich ungeduldig. Noch bevor der große Zeiger der Uhr auf die 11 sprang, stürmten sie die Treppe zum Rathausfoyer hinauf, um den begehrten Türöffner zu ergattern. Bürgermeister Rüdiger Gennies im Robin-Hood-Kostüm wehrte sich verzweifelt, doch trotz der Schützenhilfe durch seine Mitarbeiter vom Bauhof, die Pfeil und Bogen mitgebracht hatten, konnte er nicht lange Widerstand leisten. Inzwischen entmachtet, schilderte Gennies seine Empörung, dass es bei Karnevalsveranstaltungen rechte Parolen gegeben habe: „Karneval steht für Vielfalt und ist bunt, nicht braun. Der braune Sumpf muss ausgetrocknet werden.“ Er kündigte an, sich über die Karnevalstage mit seinen Mitarbeitern in den Reichshofer Sherwood Forest hinter dem Blockhaus zurückziehen zu wollen. Damit war die Bühne frei für die Tollitäten der Karnevalsvereine und die Darbietungen der Reichshofer Tanzgruppen.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Michael Kupper aus Reichshof

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