Simulatoren für die Kinderklinik
Vorbereitung, weil im Notfall jede Sekunde zählt

Prof. Dr. Michael Weiß, Dr. Annika Paulun, Sarah Samlow, Dr. Marc Hoppenz und Hans-Werner Willecke vom Förderverein (v.l.) bei der Übergabe.  | Foto: Kliniken Köln/J. Kremers
  • Prof. Dr. Michael Weiß, Dr. Annika Paulun, Sarah Samlow, Dr. Marc Hoppenz und Hans-Werner Willecke vom Förderverein (v.l.) bei der Übergabe.
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Der Förderverein Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße Köln hat seinem Haus zwei hochmoderne Simulatoren überreicht. Die Geräte sind bestimmt für ein spezifisches Training von Notfällen im Kindesalter. Die Trainingsgeräte, so der Verein, seien ein starkes Zeichen für die Verbesserung der Notfallversorgung von Kindern und Säuglingen.
Zusätzlich übernimmt der Förderverein die Kosten für die Ausbildung der Simulationstrainer. Mehrere Mitarbeitende sollen für diese Aufgabe geschult werden, sodass ab sofort ein interprofessionelles Team aus Pflegenden und Ärzten regelmäßig hochspezialisierte Notfall-Teamtrainings durchführen kann. Das gesamte Spendenvolumen für dieses Projekt beträgt rund 55.000 Euro.
Die neuen Simulatoren ermöglichen ein realitätsnahes Training lebensbedrohlicher Notfallsituationen bei Säuglingen und Kindern. Sie dienen dazu, medizinisches Personal unter realitätsnahen Bedingungen zu schulen – sei es bei Wiederbelebung, Atemwegssicherung oder bei der Versorgung schwerer Traumata. „Gerade bei medizinischen Notfällen bei Kindern und Säuglingen zählt jede Sekunde – und jeder Handgriff muss sitzen“, betont Hans-Werner Willecke, Schatzmeister des Fördervereins.
Die Simulatoren wirken sehr lebensecht, zeigen Mimik, haben plötzlich eine hohe Körpertemperatur, einen hohen Puls oder atmen schwer – oder wenig bis gar nicht. Das Training an solchen innovativen Simulatoren soll helfen, Sicherheit zu gewinnen, um in Notfallsituationen das Leben des Kindes zu retten. Die psychische Belastung in solchen Situationen ist für das gesamte Team enorm. „Regelmäßige Simulationsteamtrainings schaffen Sicherheit, fördern die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und Ärztinnen und Ärzten“, betont Dr. Marc Hoppenz, Leitender Oberarzt Neonatologie und Intensivmedizin.

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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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