Streit eskaliert – Einsatz führt zu Drogenfund
Polizeihund „Ciri“ wittert Drogenlager: Kilo-Fund in Kölner Wohnung
- Symbolbild eines Diensthundes der Polizei.
- Foto: Alex T. - stock.adobe.com
- hochgeladen von EXPRESS - Die Woche - Redaktion
Ein Einsatz wegen eines randalierenden Mannes hat die Polizei am Montagnachmittag (19. Januar) zu einem massiven Drogenfund in Köln-Bilderstöckchen geführt. In einer Wohnung an der Escher Straße stellten die Beamten – mit Unterstützung von Polizeihund „Ciri“ – nach eigenen Angaben insgesamt rund drei Kilogramm Amphetamin, etwa 400 Gramm „Pep“, rund 800 Gramm Cannabis sowie außerdem MDMA, Ecstasy, Pilze und Viagra sicher. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte zudem ein Einhandmesser und eine Softair-Pistole. Der 42 Jahre alte mutmaßliche Dealer soll noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.
So kam die Polizei auf die Spur
Auslöser war ein Einsatz wegen eines 27-jährigen Randalierers. Wie sich im Nachgang herausstellte, soll der Mann am Vorabend Marihuana bei dem 42-Jährigen gekauft und einen Teil davon gemeinsam mit ihm und zwei weiteren Männern in der Wohnung konsumiert haben. Dann soll es zum Streit gekommen sein.
Der Vorwurf: Der mutmaßliche Dealer habe den 27-Jährigen mit einer Pistole bedroht. Der 27-Jährige sei daraufhin geflüchtet – und am Montag zurückgekehrt, weil er die Bedrohung nicht auf sich sitzen lassen wollte. Vor Ort randalierte er laut Darstellung, warf Steine gegen das Haus und wählte schließlich selbst den Notruf.
Ermittlungen laufen
Ob es sich bei der aufgefundenen Softair-Pistole um den Gegenstand handelt, der bei der Bedrohung eine Rolle gespielt haben soll, ist nach derzeitigem Stand Gegenstand der Ermittlungen.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |