Lobby-Arbeit für Insekten
Auszeichnung für die HonigConnection

Die Biene zum Stadtgespräch zu machen, das ist das Ziel der Imkerinnen Iris Pinkepank (l.) und Stephanie Breil. Ihr Engagement mit der HonigConnection wurde nun gewürdigt.
  • Die Biene zum Stadtgespräch zu machen, das ist das Ziel der Imkerinnen Iris Pinkepank (l.) und Stephanie Breil. Ihr Engagement mit der HonigConnection wurde nun gewürdigt.
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Innenstadt - (pm) Das Insektensterben ist momentan in aller Munde, aber die mit
etwa einer Million Arten noch recht große Gruppe der Insekten ist
leider längst nicht die einzige Klasse innerhalb des Tierreichs, die
durch Verlust von Lebensräumen, Umweltverschmutzung, Insekten- und
Pflanzengifte oder aus anderen (vom Menschen verursachten) Gründen in
ihrem Bestand dezimiert wird oder gar ausstirbt. Um diese traurige
Tatsache vermehrt ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken, haben
die UN das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade „Biologische
Vielfalt“ ausgerufen.

Die HonigConnection, gegründet von den beiden Imkerinnen Iris
Pinkepank und Stephanie Breil, hat sich zur Aufgabe gemacht, auf die
Gefahren für Bienen und andere Insekten hinzuweisen, konkrete
Anregungen zur Verhaltensänderung zu geben und Netzwerke zu bilden,
um eine „Lobby für Insekten“ zu schaffen. Dabei ist es den beiden
Bienen-Aktivistinnen wichtig, gerade auch auf die wichtige Funktion
der Wildbienen hinzuweisen, die zwar keinen Honig produzieren, aber
etwa 30 Prozent der Bestäubungsarbeit leisten. Im Rahmen des
Honig-Festes wurde der HonigConnection eine ganz besondere Ehre
zuteil: Das Projekt, dessen Trägerverein der Kölner Imkerverein von
1882 e.V. ist, wurde als offizielles Projekt der „UN-Dekade
Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Bei der HonigConnection
beeindruckte die Jury besonders die hohe Medienpräsenz,
Networking-Kompetenz und Öffentlichkeitswirksamkeit der
Gründerinnen. Iris Pinkepank und Stephanie Breil nahmen Urkunde und
Auszeichnung, einen hölzernen „Vielfalt-Baum“; aus den Händen
von NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser und Thomas
Muchow von der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft entgegennehmen,
mit Schirmherrin und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner
als prominenter Gratulantin.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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