nina+nico e.V.
30 Jahre Engagement für Schutz und Prävention
- v.l.:. Nina Sommer (Vorständin), Dagmar Steinmann (Vorständin), Raoul Halding-Hoppenheit (BM Stadt Gummersbach), Monica Weispfennig (Vorständin)
- Foto: Nina Sommer
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Gummersbach (red). Der Verein nina+nico e.V. hat seinen neu gewählten Vorstand vorgestellt und zugleich auf 30 Jahre Engagement im Kinder-, Jugend- und Frauenschutz zurückgeblickt.
Seit Anfang des Jahres arbeitet Nina Sommer im Vorstand mit und übernimmt den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Verein berät und unterstützt seit drei Jahrzehnten Kinder, Jugendliche und Frauen in belastenden Lebenssituationen, etwa bei sexualisierter Gewalt, familiären Konflikten oder Krisensituationen. Zudem gehört Präventions- und Aufklärungsarbeit zum Angebot.
Seit Juli 2022 ist nina+nico e.V. spezialisierte Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Arbeit wird durch Landesmittel und kommunale Förderung finanziert.
Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit würdigte die Bedeutung des Vereins für Gummersbach und den Oberbergischen Kreis. Auch Gründungs- und Vorstandsmitglied Monica Weispfennig erinnerte an die Anfänge und die Entwicklung zur etablierten Anlaufstelle in der Region.
Die Fachberaterinnen berichten von steigenden Beratungsanfragen und komplexeren Fällen, die eine intensive Begleitung sowie eine enge Zusammenarbeit mit Fachstellen erfordern.
Für die kommenden Jahre plant der Verein den weiteren Ausbau der Beratungs- und Präventionsangebote. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Resilienz, um die psychische Widerstandskraft von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Ein entsprechendes Projekt arbeitet mit kreativen Methoden und niedrigschwelligen Angeboten, um Betroffene zu unterstützen.
Darüber hinaus soll die Präventionsarbeit an Grundschulen ausgeweitet werden. Im Jubiläumsjahr ist außerdem ein Tag der offenen Tür geplant, um die Arbeit des Vereins einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Zur Finanzierung ist der Verein weiterhin auf Spenden angewiesen. Rund 100.000 Euro jährlich werden für die Arbeit benötigt, die von insgesamt 15 Mitarbeitenden getragen wird. Der Vorstand betonte abschließend, dass Prävention, Aufklärung und Unterstützung auch künftig zentrale Bestandteile der Vereinsarbeit bleiben sollen.
Redakteur/in:Kristina Franke aus Sankt Augustin |