Seit über 30 Jahren beschäftigt Antje Cibura sich mit der Malerei. Nun schlägt die Brühler Künstlerin ein neues Kapitel auf: Erstmals entstehen großformatige und kleine Collagen, die Fotografie, Malerei und unterschiedliche Materialien zu einer ausdrucksstarken Bildsprache verbinden.
Die neue Werkserie, die vom 21. November 2026 bis zum 17. Januar 2027 in Mines Spatzentreff in Wesseling präsentiert wird, zeigt vertraute Orte, Architektur und besondere Momente der Stadt Wesseling in einem überraschenden Zusammenspiel. Lokalkolorit trifft auf freie Kompositionen, Porträts begegnen urbanen Motiven, Erinnerungen verschmelzen mit Farbe, Struktur und spontanen gestischen Elementen.
Jede Collage erzählt ihre eigene Geschichte. Fotografische Fragmente werden übermalt, ergänzt, zerrissen und neu zusammengesetzt mit der eigenen Handschrift verfeinert. So entstehen Werke, die gleichermaßen dokumentarisch und poetisch wirken – ein Blick auf Wesseling, der Bekanntes neu entdecken lässt.
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten in unterschiedlichen Formaten und Techniken. Sie lädt dazu ein, genau hinzusehen, Details zu entdecken und sich auf die Vielfalt der Materialien, Farben und Ebenen einzulassen. Mit dieser Werkserie verlässt Cibura bewusst vertraute Wege und zeigt, dass künstlerische Entwicklung auch nach drei Jahrzehnten eine spannende Reise bleibt.
Eine Vernissage ist am Samstag, 21. November 2026, um 15 Uhr geplant. Einführende Worte spricht Kuratorin Margot Keila. Die Künstlerin wird anwesend sein und auch Auskunft zu ihren ausgestellten Werken geben.
Eintritt frei.
LeserReporter/in:Anita Brandtstäter aus Köln |
|
| Webseite von Anita Brandtstäter | |
| Anita Brandtstäter auf Facebook | |
| Anita Brandtstäter auf Instagram | |