Altes Wolllager
Buntes Spektakel im neuen Kulturhaus

Joon Laukamp, Julia Keidl, Philipp Keck und David Rick (v.l.) begeisterten als „21st Century-Bluegrass-Band“ mit ihren Varianten der amerikanischen Country-Music das Publikum.
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  • Joon Laukamp, Julia Keidl, Philipp Keck und David Rick (v.l.) begeisterten als „21st Century-Bluegrass-Band“ mit ihren Varianten der amerikanischen Country-Music das Publikum.
  • Foto: Andrea Eischeid
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Engelskirchen - (ae) Eine neue Aufgabe hat das von Friedrich Engels Senior errichtete
„Alte Baumwolllager“ nun. Bürgermeister Dr. Gero Karthaus
eröffnete Engelskirchens neues Kulturhaus. Die obere Etage, ist schon
lange Teil der Gemeindeverwaltung, der untere Teil wurde bis vor zwei
Jahren als Christkindpostfiliale genutzt.

„Das Alte Baumwolllager erlebt seinen bisherigen
Lebenshöhepunkt“, sagte Karthaus, „und ich wünsche mir, dass
unser neues Kulturhaus vielen Menschen schöne Stunden bieten wird und
bin froh, dass EngelsArt die Zügel in die Hand genommen hat.“

Harry Cremer empfand nach 18-jährigem Bestehen der Kunst- und
Kulturinitiative EngelsArt die Eröffnung als „einen richtigen
Knaller“ und Wolfgang Oberbüscher, Vorsitzender des Vereins
KulturLeben, bestätigte: „Wer hat schon mit 18 Jahren ein eigenes
Haus?“

Lorena Wolfewicz eröffnete mit leisen Harfenklängen den
vielfältigen Abend, bevor die junge Poetry-Slammerin Sabrina
Ohlbrecht aus Wipperfürth durchaus kritisch die Frage stellte „Was
ist denn eigentlich normal?“ und wie weit lässt sich die jüngere
Generation von Social Media beeinflussen? In einer Tanzperformance
erzählte Senem Ogultekin, musikalisch von Bernt Laukamp auf der Tuba
begleitet, vom Ursprung der Familie, unter anderem mit ihrer vier
Monate jungen Tochter Alice.

Hans-Otto Müller, Harry Cremer und der Musiker Nico Walser
präsentierten „Best-of-Engels-Briefe“, in denen der Fabrik- und
Wolllagergründer Friedrich Engels Senior an seine ehemalige Geliebte
und spätere Ehefrau Elise schrieb. Frisch aus den USA zurück
begeisterte der Multiinstrumentalist Joon Laukamp mit seiner 21st
Century-Bluegrass-Band, Julia Keidl am Kontrabass, Philipp Keck am
Banjo und David Rick an der klassischen Gitarre, das Publikum.

Frenetischer Applaus war den vier jungen Künstlern unter anderem bei
„If I needed you“ sicher. Bevor die Band „Fifty Ways“ auf die
Bühne kam und mit Soul-, Funk-, Rock- und Jazzklassikern und mit
Stevie Wonders Song „Jesus children of America“ den Abend
fantastisch ausklingen ließ, zeigte die Oldiegruppe der Tanzschule
Kasel ihr Können. Ein gut vierstündiges von Highlights gespicktes
Programm war der Eröffnung eines Kulturhauses mehr als würdig.
Aktuelle Informationen und Termine unter www.engelsart.de.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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