Brillen für Blindenwerk übergeben
Lions Club Bonn Beethoven übergab 2.500 Brillen ...

Beim Umladen der Brillen (vlnr.): Johannes Klein, Gundula Ebenig, Karsten Röhl, Lions, Kristina Hoffmann, Präsidentin Lions Bonn Beethoven, Andreas Zimmermann, Lions.
  • Beim Umladen der Brillen (vlnr.): Johannes Klein, Gundula Ebenig, Karsten Röhl, Lions, Kristina Hoffmann, Präsidentin Lions Bonn Beethoven, Andreas Zimmermann, Lions.
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Bonn - (we) Über eine Spende von rund 2.500 gebrauchten Brillen freuen sich
die Vertreter des Katholischen Blindenwerks Bonn e. V. Der Lions Club
Bonn Beethoven, ein gemischter Club mit 28 Mitgliedern, 2006
gegründet, hat bereits zum zweiten Mal getreu dem Clubmotto „We
serve“ für die Dauer eines Jahres von Optikern aus der Region deren
übrig gebliebene Kundenbrillen gesammelt.

„Die kommen jetzt nach Koblenz, wo eine Gruppe von 32 Personen, die
die Arbeitsagentur zur Verfügung stellt, diese Brillen restauriert,
säubert und in einen guten gebrauchsfähigen Zustand versetzt“,
erzählt Johannes Klein, der Koordinator für das Brillenprojekt im
Blindenwerk. Weltweit gibt es 15 Projekte, zu denen die Brillen
gelangen. So helfen sie weltweit den Empfängern der gespendeten
Brillen, den klaren Durchblick zu behalten.

Geschäftsführerin Gundula Ebenig erklärt, dass dieses Projekt eins
von vielen beim Blindenwerk ist: „Normalerweise kümmern wir uns um
taubblinde Menschen“ sagt sie. „Ihnen fehlen gleich zwei Sinne.
Die wollen wir aus der Isolation herausholen. Das passiert, indem wir
beispielsweise Freizeiten anbieten. Die Blinden sind untereinander gut
vernetzt. Unsere Angebote sind deshalb überall im deutschsprachigen
Raum bekannt.“

Der spendenfinanzierte Verein versucht, zu helfen, wo immer es geht.
Menschen, die im Laufe ihres Lebens erblindet sind, zuvor also über
alle Sinne verfügt haben, können das Kommunizieren per Lormen oder
taktiler Gebärdensprache erlernen. Das Lormen ist das Auftragen von
Buchstaben auf die Handfläche.

Eine Blindenbücherei ist im Haus des Vereins an der Graurheindorfer
Straße vorhanden. Dort werden Hörbücher nach einem bestimmten
Verfahren aufgenommen. Im Laufe des Jahres kommt eine Blindendruckerei
hinzu, die Bücher in Punktschrift drucken wird.

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RAG - Redaktion

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