Mit grünen Dächern
Überdachte Stellplätze für Fahrräder am Rathaus

Die zweite Anlage am Nebeneingang des Rathauses in Kaster bietet Platz für 18 Fahrräder und einen überdachten Aufenthaltsbereich.
  • Die zweite Anlage am Nebeneingang des Rathauses in Kaster bietet Platz für 18 Fahrräder und einen überdachten Aufenthaltsbereich.
  • Foto: Stadt Bedburg

Bedburg (red). Am zentralen Rathaus in Kaster gibt es ab sofort zwei überdachte Fahrradabstellanlagen. So können sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch Gäste ihre Fahrräder wettergeschützt unterstellen. Bürgermeister Sascha Solbach, Mitglieder des Stadtrates und Frank Seurer, projektverantwortlicher Mitarbeiter des Fachdienstes 6, konnten die Anlage jetzt offiziell eröffnen. Die Fahrradabstellanlagen wurden aus dem Stadtrat initiiert und von allen Fraktionen unterstützt.

Die Anlage auf der Parkfläche am Haupteingang bietet mit ihrem transparenten Glasdach 48 Stellplätze, die zweite Anlage am Nebeneingang Platz für 18 Fahrräder und einen überdachten Aufenthaltsbereich. Zusätzlich können die Mitarbeiter der Stadt Bedburg in einem abschließbaren Ladeschrank die Akkus ihrer E-Bikes aufladen. Die filigranen Metallkonstruktionen sind anthrazitfarbig beschichtet und am Nebeneingang rundum mit Glaswänden versehen. Zusätzlich wurde die Anlage am Nebeneingang durch Initiative des Fachdienstes 6 mit einem Grün-Dach bestückt.

Grüne Dächer speichern laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) bis zu 80 Prozent des Regenwassers und verdunsten es langsam wieder. Das entlastet die Kläranlagen und sorgt für ein besseres Klima. Sie produzieren Sauerstoff, filtern verschmutzte Luft und absorbieren Strahlung. So wirken Grüne Dächer temperaturausgleichend durch Wärmedämmung, dämpfen Lärm und schützen das Dach vor Witterungseinflüssen und mechanischem Verschleiß.

Die Herstellung und Montage der Fahrradanlagen übernahm eine Firma aus Soest. Die Erstellung der Fundamente, Entwässerung, elektrische Anbindung und die Pflasterarbeiten wurden mit örtlichen Firmen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauhofes realisiert. Das Projekt wurde im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative mit Fördergeldern des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Somit fließt ein Teil der Investition zurück in den Haushalt.

Redakteur:

Georg Zingsheim aus Kerpen

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