Insel Grafenwerth
Letzter Feinschliff für das „grüne Juwel am Rhein“ beendet

Spektakuläre Turneinlagen an den Geräten gab es von den Akrobaten der Truppe „barmadness Bonn“.
  • Spektakuläre Turneinlagen an den Geräten gab es von den Akrobaten der Truppe „barmadness Bonn“.
  • Foto: Zumbusch
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Bad Honnef - In den vergangenen zwei Jahren hat sich auf der Insel Grafenwerth so einiges getan. Nun sind die wesentlichen Bauabschnitte fertiggestellt. Einen Titel hat die Insel auch gleich schon weg: „Grünes Juwel in neuen Glanz“, haben die Akteure den beliebten Park im Rhein benannt. „Die Insel ist ein Aushängeschild der Stadt“, betonte Bürgermeister Otto Neuhoff. Die Insel sei in ihrer Art und in ihrem Wert für Menschen in der Stadt einmalig, so Neuhoff weiter. Familien mit Kindern, Touristen, Freizeitsportler, Erholungssuchende, Menschen mit eingeschränkter Mobilität - alle fänden nun nach der Umgestaltung mehr Freizeitangebote. Auch wertvolle Naturräume seien hinzugekommen, alte erhalten geblieben, gab Neuhoff an.

Im Oktober 2017 hatte der Stadtrat in einem einstimmigen Beschluss die Sanierung und Aufwertung der Insel beschlossen und auf den Weg gebracht. Die Bauarbeiten begannen nach entsprechenden Planungen 2020 und zwar an der Nordspitze. Die Fertigstellung des ersten Abschnitts mit Spielgeräten war bereits im August 2020 abgeschlossen. Anfang 2021 begannen die Arbeiten des zweiten und dritten Bauabschnitts. Da lag der Fokus bei der Sanierung und Neugestaltung der Flächen rund um das Brunnenhäuschen und der Neugestaltung der Promenade. Hierbei wurden asphaltierte Wege schmaler gestaltet und mit einem neuen, hellen Belag belegt, der zudem rutschfest ist. „Insgesamt wurden in den vergangenen Monaten auf der Insel rund 1.065 Quadratmeter Asphaltfläche entsiegelt, über 6.000 Quadratmeter mit Wildblumensaatgut aufgewertet und neue heimische Bäume gepflanzt“, erklärte Carolin Böhm, Leiterin des Fachdienstes Umwelt und Stadtgrün Bad Honnef. Die Südspitze indes soll allein der Natur vorbehalten bleiben. Frühere Trampelpfade wurden durch neue Wegführung gekappt.

Die Baukosten für die gesamte Umgestaltung belaufen sich auf 3,4 Millionen Euro. Bis Ende 2021 musste alles fertig sein, sonst wären Fördermittel von zwei Millionen Euro verfallen. Zu der Vorstellung der neuen Anlagen am Brunnenhäuschen waren zwei Calisthenics-Akrobaten eingeladen worden. Moritz Weber und Martin Hennekes vom Team „Barmadness Bonn“ zeigten eine atemberaubende Performance an den Geräten.

Redakteur:

Iris Zumbusch-Czepuck aus Königswinter

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