Looper Studentin veröffentlicht Debüt-Roman als Selfpublisher

Die Autorin Carina Warnstädt mit ihrem Pferd Elayne
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  • hochgeladen von Annika Meier

Ein „psychologischer Pferderoman“ - so beschreibt die Autorin ihre erste Veröffentlichung: „Nina - Das Flüstern der Pferde“. Naheliegend scheint diese Mischung wenn man sich ihren Lebenslauf ansieht. So hatte Carina Warnstädt von Kindesbeinen an mit Pferden zu tun und hat Anfang des Jahres ihren Bachelorabschluss in Psychologie gemacht. Dass ausgerechnet an diesem Punkt in ihrem Leben ihr Debütroman erscheint hält die Autorin für ziemlich passend. Sie habe gerade das Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen und werde im Anschluss mit dem Masterstudium weitermachen. Die Zeit bis zum Beginn dieses neuen Abschnitts hielt sie für eine gute Gelegenheit, sich selbst auch weiterzuentwickeln. Schon in ihrer Schulzeit nahm sie regelmäßig an Schreibwettbewerben teil, schrieb für die Schülerzeitung und stellte auch bereits Kurzgeschichten bei Lesungen vor. Doch ein eigenes Buch zu veröffentlichen war schon immer ihr Traum. Als unbekannte Autorin in einem Verlag unterzukommen sei jedoch nicht leicht. „Deswegen ist das Selfpublishing eine wirklich gute Option.“, erklärt die Autorin. „Man hat zwar nicht die Erfahrung der Verlage auf seiner Seite, dafür hat man aber ganz viel Entscheidungsfreiheit. Und es macht auch Spaß, sich in dieses Thema einzuarbeiten.“
Trotzdem sei der Prozess der Veröffentlichung ein langer gewesen. Denn das Buch sei nicht das erste vollendete Manuskript gewesen, das Warnstädt geschrieben hat. „Ich musste mich selbst erstmal sicher fühlen mit dem Text. Man setzt sich schließlich auch der Kritik von Fremden aus.“, erzählt sie. „Das Schreiben war eigentlich der kürzeste Teil. Mich dazu zu entscheiden, den Schritt zur Veröffentlichung zu wagen, hat wahrscheinlich am längsten gedauert.“ Dabei berichtet sie auch von Zweifeln und Sorgen ob die Thematik Leser*innen anspricht. Das Buch verfolgt die Entwicklung einer jungen Frau, die mit sich selbst und ihren Eigenheiten noch nicht im Reinen ist. Sie stolpert eher zufällig in die Pferdewelt hinein und wird schnell von den Geschehnissen überrumpelt. Bemerkt aber auch, dass sie die Tiere nicht kalt lassen. Es geht um „eine Mischung aus Freundschaft und Selbstfindung“, erklärt Warnstädt, die davon überzeugt ist, dass Pferde uns bei unserer Persönlichkeitsentwicklung helfen können. „Pferdeerfahrung braucht man zum Lesen auch nicht. Die Protagonistin lernt auch erst alles und nimmt die Leser*innen dabei mit.“
„Es war schon ein ganz besonderer Moment, das eigene Buch in der Hand zu halten und im Handel zu sehen.“, berichtet die junge Autorin. Schon jetzt ist sie sich sicher, dass es nicht bei einem Buch bleiben wird.

Leserreporter:

Annika Meier aus Engelskirchen

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