Löschübung
Haushaltsbrände vermeiden

Brandoberinspektor Dennis Rombey von der Wesselinger Feuerwehr zeigte den Passanten anhand einer Simulation in einem Puppenhaus die Rauchausbreitung in geschlossenen Räumen.
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  • Brandoberinspektor Dennis Rombey von der Wesselinger Feuerwehr zeigte den Passanten anhand einer Simulation in einem Puppenhaus die Rauchausbreitung in geschlossenen Räumen.
  • Foto: In|DU|strie Treffpunkt Wesseling
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Wesseling - Im „In|DU|strie Treffpunkt Wesseling“ informierten die
Werkfeuerwehren von Evonik, LyondellBasell und Shell gemeinsam mit der
Feuerwehr der Stadt Wesseling etwa 200 Passanten über die Vermeidung
von Haushaltsbränden.

Denn gerade in der Adventszeit, kann durch vertrocknetes Tannengrün
und bei stimmungsvollem Kerzenschein in Sekundenschnelle ein
Wohnungsbrand entstehen. Wie sich ein solcher Brand entwickelt, zeigte
ein Film, den sich die Passanten in der Fußgängerzone anschauen
konnten. Für viele war es erschreckend zu sehen, dass bereits nach
weniger als 30 Sekunden ein ganzes Zimmer in Flammen stehen kann.
Neben dem Feuer ist die dabei entstehende Rauchentwicklung ein
lebensbedrohlicher Faktor, der häufig unbemerkt bleibt.

In einem Modell-Einfamilienhaus, in der Größe eines Puppenhauses,
simulierten die Feuerwehrleute Rauchentwicklungen in verschiedenen
Zimmern. Durch eine Glasscheibe konnten die Passanten die Wege des
Rauches verfolgen. Dabei wurde deutlich, dass der richtige Einsatz von
Rauchmeldern Leben retten kann.

Nicht ohne Grund sind diese mit dem 1. Januar 2017 in allen privaten
Haushalten Rauchmelder Pflicht: „Der Flur und alle Schlafräume
müssen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Mit der Montage allein
ist es aber nicht getan. Auch die Wartung der Geräte muss im Blick
gehalten werden. Wie aufwendig sich das gestaltet, kann bereits beim
Kauf entschieden werden. Die Systeme unterscheiden sich unter anderem
in der Langlebigkeit der integrierten Akkus oder Wechselbatterien“,
gab André Bach, Chef der Wesselinger Feuerwehr, zu bedenken.

Auch Feuerlöscher sind nicht frei von Wartungsintervallen. Worauf bei
der Lagerung im Haushalt zu achten und wie ein Feuerlöscher
einzusetzen ist, erklärten die Fachleute vor Ort. Für die praktische
Umsetzung konnten die Passanten gleich eine Feuerlöschübung
absolvieren. Eigens dafür hatten die Werkfeuerwehren gasbetriebene
Feuerlöschtrainer in der Fußgängerzoneufgebaut.

So mancher hatte großen Respekt selbst einmal einen Feuerlöscher zu
betätigen. „An dieser Möglichkeit sollte man nicht vorbeigehen.
Ich bin froh, dass ich mich überwunden habe und das Feuer unter
Anleitung gelöscht habe. Unser Feuerlöscher im Keller wurde noch nie
überprüft. Das hole ich schnellstens nach“, zog eine Passantin ihr
Fazit.

Auch Doris Puffer, Ansprechpartnerin des In|DU|strie Treffpunkt
Wesseling, war mit der Veranstaltung zufrieden: „In unseren
Unternehmen finden solche Übungen regelmäßig für die Mitarbeiter
statt. Wir freuen uns, dass wir den Wesselinger Bürgerinnen und
Bürgern die Möglichkeit geben konnten, sich intensiv über die
Themen rund um den heimischen Brandschutz zu informieren.“

Sie ist sich sicher, dass dies nicht die letzte gemeinsame
Veranstaltung der Wesselinger Werkfeuerwehren und der Stadtfeuerwehr
gewesen sein wird.
Bei dem Verkauf von Getränken und Gebäck konnten 122,60 Euro
eingenommen werden. Diese werden an Paulinchen e.V. gespendet. Der
Verein kümmert sich um brandverletzte Kinder, eine
Herzensangelegenheit für die Wesselinger Feuerwehren.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen des In|DU|strie Treffpunkt
Wesseling finden Sie im Internet unter
www.industrie-wesseling.de.

Brandoberinspektor Dennis Rombey von der Wesselinger Feuerwehr zeigte den Passanten anhand einer Simulation in einem Puppenhaus die Rauchausbreitung in geschlossenen Räumen.
Vor dem Ladenlokal konnten die Besucher selber einen Feuerlöscher in die Hand nehmen, und lernten, wie sie einen Brand löschen können. Natürlich unter Aufsicht der erfahrenen Feuerwehrleute.
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RAG - Redaktion

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