Nächste Bauphase
Kaiser-Carré: bisher alles problemlos gelaufen

Wenn der restliche Bauschutt verschwunden ist, geht es an die Sicherung der Baustelle und den Grubenaushub.
  • Wenn der restliche Bauschutt verschwunden ist, geht es an die Sicherung der Baustelle und den Grubenaushub.
  • Foto: Woiciech

Siegburg. „Wir liegen gut im Zeitplan, auch wenn die Logistik schwierig ist“, berichtet Stefan Krause, Projektleiter für das Kaiser Carré bei der Pareto GmbH. Offensichtlich sind die Abbrucharbeiten an der Kaiserstraße erfolgreich abgeschlossen.

Viele Bürger bleiben immer wieder am alten Goldberggelände stehen und verfolgen gespannt die Fortschritte auf der Baustelle. Nachdem der angefallene Schutt abtransportiert ist, greift die nächste Phase. Ehe jedoch die Baugrube ausgehoben wird, muss das Areal an der Fußgängerzone gesichert sein. Deshalb treibt man zunächst Bohrpfähle in die Erde, die bis Ende April ausbetoniert werden. Erst dann kann der Bagger mit der rund vier Meter tiefen Ausschachtung beginnen. Schließlich soll auf dem 2.825 Quadratmeter großen Grundstück eine vollflächige Tiefgarage mit 66 Stellplätzen entstehen, die von der Cecilienstraße zu erreichen ist. Im Anschluss daran startet im Juli der Hochbau. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. „Mitte 2024 ist wohl alles bis zum letzten Pflasterstein fertig.“ Geplant sind gut 4.450 Quadratmeter Gewerbefläche, sowie 69 Wohnungen mit einer Fläche von insgesamt 5.396 Quadratmetern. „Die Einheiten reichen von 50 bis etwa 130 Quadratmeter und sind Mietwohnungen, die im Bestand der Kreissparkasse Köln verbleiben.“

Der von „schultearchitekten“ entworfene Komplex wurde so angelegt, dass er für Passanten aus allen Straßenperspektiven den Blick auf den Michaelsberg freihält. Auf dem Dach der Gewerbeeinheiten fließt ein offener Innenhof mit ein, um den sich die Wohngebäude herum gruppieren. Dieser dient den Bewohnern sowohl als Zugang zu ihren eigenen vier Wänden und außerdem als attraktiver, begrünter Aufenthaltsort. Hier setzt man obendrein auf eine nachhaltige Bauweise, so dass bereits während der Planungsphase das Gold-Vorzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) verliehen wurde.

Die Vermietung der Gewerbeflächen läuft längst. Aktuell stehen schon Aldi und die Gesundheitskasse AOK als künftige Mieter fest.

„Bisher gestaltet sich alles problemlos. Die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Arbeiten ist super“, fügte Stefan Krause stolz hinzu. „Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Ordnungsamt klappt hervorragend.“ Viele Siegburger freuen sich jetzt schon auf das neue Gebäude, das die Aufenthaltsqualität der Kreisstadt garantiert weiter aufwertet.

Redakteur:

Dirk Woiciech aus Siegburg

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