Neues Feuerwehrfahrzeug
„Schneller Rupp“ im Ruhestand
- Immer ein besonderer Tag für alle Feuerwehrleute: die Übergabe eines neuen Feuerwehrfahrzeuges.
- Foto: Foto: Steimel
- hochgeladen von Daniel Engel
Ruppichteroth. Der Löschzug Ruppichteroth hatte zu einer kleinen Feier eingeladen, zur Übergabe des neuen Hilfeleistungs- und Löschgruppenfahrzeuges, kurz HLF 20 genannt, als Ersatz für das 27 Jahre Altfahrzeug.
Bürgermeister Matthias Jedich übergab den Schlüssel des neuen Flagschiffs an den Wehrleiter, Gemeindebrandinspektor Ralf Schneider, der ihn dann unmittelbar an den Leiter des Löschzuges Ruppichteroth, Brandoberinspektor Jan Ketelsen, weiterreichte. Ketelsen schwärmte von den technischen Besonderheiten dieses Allrounders.
Das neue Fahrzeug umfasst die Möglichkeiten von gleich zwei vorhandenen Fahrzeugen. Es beinhaltet die Möglichkeiten des alten Löschfahrzeuges und die des Rüstwagens. Es macht die Wehr schneller und effektiver - Zeit rettet Leben.
Vier Jahre sind vergangen seit der Auftragsvergabe des 550.000 Euro teuren HLF 20, aufgebaut auf einem MAN Allrad-Fahrgestell, ausgestattet mit einem 320-PS-Motor. Die Ruppichterother Wehr konnte sich bei der Ausstattung wesentlich einbringen.
Die Überführung des neuen Fahrzeuges aus dem Herstellerwerk in Herbolzheim war bereits vor zwei Monaten. Die Zwischenzeit musste genutzt werden, um alle Feuerwehrkameraden zu schulen, das Fahrzeug bringt Technik und Ausstattung mit, die mit dem Altfahrzeug nicht vergleichbar ist, somit natürlich auch in der Handhabung.
Wenn der neue „Schnelle Rupp“ jetzt ausrückt, dann hat er 2.400 Liter Wasser an Bord, Sitzplätze für Kameraden, die sich bereits auf dem Weg zum Einsatzort mit Atemluftgeräten aufrüsten.
Rettungsgeräte sind akkubetrieben, auf dem Dach des Fahrzeuges ist ein ausfahrbarer LED-Lichtmast installiert, der bei Dunkelheit das gesamte Umfeld des HLF 20 akkubetrieben ausleuchtet. Huckepack sind je noch eine Haspel für Verkehrssicherung und 160 Meter ausrollbare Schläuche abnehmbar.
Wehrleiter Ralf Schneider merkte treffend an: „Es ist ein Feuerwehrauto für alle Bürgerinnen und Bürger Ruppichteroths, nicht nur für die Einsatzkräfte.“ Auch Bürgermeister Jedich würdigte in seinen Grußworten die ehrenamtliche Tätigkeit der Kameraden und dankte für deren selbstlosen Einsatz. Zugleich unterstrich er diesen mit der Anmerkung: „Wenn ich aus dem brennenden Haus renne, dann rennt ihr rein.“
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Wolfgang Steimel aus Ruppichteroth |
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