Zollstock:
Für ein Laufen mit normalen Schuhen

Der Weg erlaubt es den Fußgängern nur, dicht an der Fahrbahn entlang zu laufen. Gefährlich wegen der häufig dicht fahrende Busse, meinen die Lokalpolitiker.
  • Der Weg erlaubt es den Fußgängern nur, dicht an der Fahrbahn entlang zu laufen. Gefährlich wegen der häufig dicht fahrende Busse, meinen die Lokalpolitiker.
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ZOLLSTOCK - (sb). Für Autofahrer und Radler wurde auf dem Kalscheurer Weg am
Südfriedhof in den letzten Jahren etwas getan: Die Fahrbahndecke auf
der Straße wurde erneuert, im April dieses Jahres erhielt sie einen
Fahrradschutzstreifen. Fußgänger aber, die hier unterwegs sind,
laufen immer noch häufig durch Matsch und Pfützen, wenn sie nicht
ganz dicht an der Straße gehen.

In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertreter forderte die CDU die
Verwaltung auf, den Weg entlang des Südfriedhofs so zu gestalten,
„dass ihn Fußgänger sicher und mit normalem Schuhwerk benutzen
können“. „Das ist eine uralte Sache, seit vielen Jahren schon
Thema. Es hieß immer, es ginge nicht, weil es sich bei dem Bereich um
Friedhofserweiterungsfläche handelt. Das ist er aber jetzt nicht
mehr“, erklärte Christoph Schykowski (CDU). Der Weg sei häufig
durch parkende Fahrzeuge für Fußgänger versperrt, so dass diese
unmittelbar am Fahrbahnrand laufen müssten, heißt es im CDU-Antrag.
Hier führen aber oft die KVB-Busse sehr dicht entlang, so dass die
Fußgänger gefährdet seien, heißt es weiter. Auf der
gegenüberliegenden Straßenseite können Fußgänger nicht gehen, da
die Fahrbahn dort an Bäume und Büsche grenzt „Machen Sie bitte auf
der östlichen Seite einen wassergebundenen Weg oder etwas in der Art.
Man muss eine Lösung finden für die Fußgänger“, sagte Schykowski
in Richtung Klaus Neuenhöfer vom Amt für Straßen und Verkehr der
Stadt Köln. „Wir werden auch immer wieder auf die Situation
angesprochen“, meinte Elisabeth Sandow (SPD). Sie regte an, den
Antrag um ein Parkverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zu ergänzen.
Dem stimmte die CDU zu.
Der Fußgängerweg am Kalscheurer Weg zwischen Kendenicher Straße und
dem Nebeneingang des Südfriedhofes wurde schon mehrfach in der
Bezirksvertretung thematisiert, zuletzt Ende 2013 aufgrund eines
Antrages der SPD-Fraktion. Auch hatten sich schon Bürger an den
Beschwerdeausschuss der Stadt gewandt. Bisher wurde ein Ausbau
abgelehnt, weil die Straße keinen Kanal für Regenwasser hat. Den
anzulegen, war lange nicht möglich, da Teile des Kalscheurer Weges
laut Bebauungsplan als Erweiterungsfläche für den Friedhof
ausgewiesen waren. Der Plan ist mittlerweile geändert, geblieben sind
jedoch die hohen Kosten, die Kanalisierung der Straße verursachen
würde. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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