Rondorf:
CDU geht in den Bürgerdialog zum Neubaugebiet Nordwest

Anne Luise Müller stellt den Rondorfern das Neubauprojekt vor. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Aula der Anne-Frank-Schule.
  • Anne Luise Müller stellt den Rondorfern das Neubauprojekt vor. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Aula der Anne-Frank-Schule.
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RONDORF - (ks). Rondorf platzt aus allen Nähten und soll trotzdem wachsen.
Viele Rondorfer fragen sich, wie das eigentlich gehen soll.
Entsprechend gut besucht war die Infoveranstaltung der CDU in der Aula
der Anne-Frank-Schule, auf der das neue Bauvorhaben diskutiert werden
sollte.
„Es ist noch alles offen, wir wollen Ihre Ideen mitnehmen“, so
begrüßte die CDU-Stadtverordnete Monika Roß-Belkner die Besucher in
der rappelvollen Aula. „Noch nie wurden Bürger so früh
miteingebunden.“ Anne Luise Müller vom Stadtplanungsamt stellte das
Bauvorhaben in seinen Grundzügen vor. „Köln wächst gewaltig, wir
müssen Wohnraum schaffen.“ 1.000 Wohneinheiten für 3.000 neue
Einwohner sollen auf dem Ackerland hinter der englischen Schule
entstehen. Neue Schulen, Kindergärten, ein Supermarkt und
Verkehrsanbindungen müssten geschaffen werden.
Monika Roß-Belkner erläuterte das Verkehrskonzept: „Wir brauchen
eine Nordumgehung, optimal wäre noch eine zusätzliche
Südumgehung.“ Auch von einer Stadtbahnlinie bis Meschenich war
wieder die Rede. Ebenso habe man schon Fördermittel zur Umgestaltung
der Rondorfer Hauptstraße bewilligt bekommen, was man nach dem Bau
der Umgehungen in Angriff nehmen könne. „Vom Sürther Feld haben
wir gelernt, dass ein nachträglicher Ausbau der Infrastruktur nicht
funktioniert.“ Dementsprechend solle hier anders herum geplant
werden. Auch plane man einen Radschnellweg von Meschenich über
Rondorf in die City. „Es ist noch nichts entschieden, wir können
noch sehr viel Einfluss nehmen.“
Die Bürger waren in vielen Teilen skeptisch. „Man hat schon vor 16
Jahren von der Stadtbahn nach Meschenich geredet, passiert ist
nichts.“ „In Sürth und Widdersdorf wurde auch gebaut ohne
Infrastruktur, das wird hier auch so kommen.“ „Man braucht ein
komplettes Einzelhandelskonzept, darf nicht nur einen Supermarkt hier
hinstellen.“ „Der Verkehr wird zu klein gedacht, der gesamte
Süden muss miteinbezogen werden.“ Die Vertreter aus dem Rat und von
der Stadt notierten fleißig, was die Bürger zu sagen hatten. „Wir
werden das an die entsprechenden Stellen weitergeben“, versprach
Monika Roß-Belkner. Voraussichtlich im nächsten Sommer liegen dann
die konkreten Pläne vor, dann wird es mit den Bürgerinformationen
weitergehen.

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RAG - Redaktion

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