Vorlesewettbewerb
Hauptstadt des Lesens

Bildunterschrift: Im Rheinbacher Glasmuseum wird am 23. Mai der NRW-Landesentscheid ausgetragen. Es freuen sich von links nach rechts: Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius, Monika Flieger von Rheinbach liest e.V., 1. Beigeordneter der Stadt Rheinbach Raffael Knauber, Silas Worm, Büchereileiterin Daniela Hahn und Christoph Ahrweiler, Inhaber der Buchhandlung Kayser.
  • Bildunterschrift: Im Rheinbacher Glasmuseum wird am 23. Mai der NRW-Landesentscheid ausgetragen. Es freuen sich von links nach rechts: Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius, Monika Flieger von Rheinbach liest e.V., 1. Beigeordneter der Stadt Rheinbach Raffael Knauber, Silas Worm, Büchereileiterin Daniela Hahn und Christoph Ahrweiler, Inhaber der Buchhandlung Kayser.
  • Foto: Rheinbach liest e.V.

Rheinbach (red). Das ist ein Coup! Am 23. Mai ist Rheinbach Nordrhein-Westfalens Vorlesehauptstadt. Der Landesentscheid des 63. Bundesweiten Vorlesewettbewerbs findet erstmals in der Glasstadt statt. Über einen Live-Stream aus dem Glasmuseum kann man die Beiträge der besten Sechstklässlerinnen und Sechstklässler aus ganz NRW live im Internet verfolgen.

Offenbar hat man im Düsseldorfer Büro der „Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereines des Deutschen Buchhandels“ die gute Veranstaltungsarbeit in Rheinbach zur Kenntnis genommen. Jedenfalls fragte die NRW-Referentin des Börsenvereins Anke Naefe bei Christoph Ahrweiler von der Buchhandlung Kayser nach, ob Rheinbach für die Austragung des renommierten Wettbewerbs bereit sei. Der Buchhändler gibt freimütig zu, dass er schon etwas schlucken musste. „Das bedeutet Ehre und Verantwortung zugleich. Immerhin entscheidet es sich hier, welches Kind NRW beim Bundesfinale in Berlin vertreten darf“, so Ahrweiler.

Er nahm erfolgreich Rücksprache mit den langjährigen Veranstaltungspartnern Rheinbach liest e.V. und der Öffentlichen Bücherei St. Martin sowie dem Rheinbacher Kulturamt. Letzteres stellte bereitwillig das Glasmuseum als „gute Stube Rheinbachs“ zur Verfügung. Und so konnte der Inhaber der Buchhandlung Kayser in Düsseldorf schließlich grünes Licht geben.

Bürgermeister Ludger Banken und sein 1. Beigeordneter Dr. Raffael Knauber sehen die Vergabe nach Rheinbach als große Chance für die Stadt: „Wir können zeigen, dass unser kleines Rheinbach ein attraktiver Veranstaltungsort ist mit kompetenter Organisation und viel Know-how in Sachen Vorlesekultur.

Das Rheinbacher Lesenetzwerk nimmt seinen Auftrag sehr ernst. Erstmals in seiner Geschichte soll der Wettbewerb live im Internet zu verfolgen sein. Derzeit sucht das Vorbereitungsteam dafür noch finanzielle Unterstützung. Die Vision laute, so erläutert Daniela Hahn, Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin, „die Lesevorträge der 18 Sechstklässler*innen in alle Klassenzimmer des Landes zu tragen - und natürlich auch in die Wohnzimmer.“

Monika Flieger von Rheinbach liest e.V. und Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius freuen sich: „Das wird Vorlesekunst vom Feinsten, denn immerhin haben sich die 18 Kinder schon in ihren Regierungsbezirken qualifiziert.“ Der 13-jährige Silas Worm vom Sankt-Joseph-Gymnasium war 2020 NRW-Finalist, als der Wettbewerb pandemiebedingt digital ausgetragen wurde. Silas findet es schön, „dass der aktuelle Jahrgang im Landesentscheid wieder vor richtigem Publikum lesen kann.“ Ob sogar auch die aktuelle Rhein-Sieg-Kreissiegerin Valesca Vogel (11) vom Städtischen Gymnasium Rheinbach mit dabei sein darf, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Infos zum Wettbewerb und der Liveübertragung im Internet (etwa ab 10 Uhr) gibt es demnächst auf folgenden Seiten:

rheinbach.de; kayser-buchhandlung.de; rheinbach-liest.de; buecherei-rheinbach.de;

glasmuseum-rheinbach.de

Redakteur:

RAG - Redaktion

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