Kneten für Spenden
Zehnjähriger knetet für Ukraine-Hilfe

Spendenübergabe von Frodo Mengede an Lions-Präsidentin Angela Kaiser, natürlich mit dem Präsentations-Ständer für die kleinen Kunstwerke.
  • Spendenübergabe von Frodo Mengede an Lions-Präsidentin Angela Kaiser, natürlich mit dem Präsentations-Ständer für die kleinen Kunstwerke.
  • Foto: Lions

Rhein-Sieg-Kreis/Ruppichteroth/Neunkirchen-Seelscheid. Der Krieg in der Ukraine, die Zerstörungen und das Leid der Menschen haben den zehnjährigen Frodo Mengede aus Ruppichteroth tief bewegt. Er wollte den Menschen helfen und überlegte wie.Er erinnerte sich an seine frühere Beschäftigung mit der Knetmasse Fimo. Diese Erinnerung brachte ihn auf die sehr gute Idee: „Ich mache kleine Schlüsselanhänger und gebe sie gegen eine Spende von 2 Euro zu Gunsten der Menschen in der Ukraine ab.“

Mit großer Begeisterung ging Frodo an die Arbeit. Fast 200 bunte Anhänger hat er geknetet und im Backofen gehärtet. Zur werbewirksamen Präsentation baute er mit seiner Tante, einer Tischlerin, einen Präsentations-Ständer.Vor dem Bio-Laden im Eichhof in Much und vor dem Kindergarten Seelkirchen in Birkenfeld bot er die kleinen Kunstwerke an.

Der Erfolg war überwältigend - viele Kunden spendeten deutlich mehr als die zwei Euro. So kamen bisher 500 Euro zusammen.

Mit seiner Mutter überlegte er, wie er die Spende zu 100 Prozent an die Ukraine weiterleiten kann, ohne dass Verwaltungsgebühren abgezogen würden.

Da wurden sie auf die Lions in Neunkirchen-Seelscheid aufmerksam und nahmen Kontakt zur Präsidentin Angela Kaiser auf. Sie erklärte, dass das Geld an die „Stiftung der deutschen Lions“ weitergeleitet wird. Alle Spenden werden dank der Erfahrung der Stiftung und ihrer Partner gewissenhaft verwendet und dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden – bei den geflüchteten Menschen in den Nachbarländern der Ukraine und bei denen im eigenen Land.

Begleitet von seiner Mutter übergab Frodo strahlend die 500 Euro an Angela Kaiser und äußerte die Hoffnung, mit seinen Schlüsselanhängern weitere Spenden sammeln zu können.

Ein zehnjähriger Junge bleibt vom Leid in der Ukraine nicht unberührt und hilft – ein großartiges Beispiel gelebter Solidarität.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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