Kinderklinik Sankt Augustin
Parteien fordern Erhalt - Kutschaty gibt Bestandsgarantie

Thomas Kutschaty (2.v.r.), Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und Ministerpräsidentenkandidat, besuchte die Kinderklinik und ihre Geschäftsführerin Stefanie Wied (r.), gemeinsam mit den Landtagskandidaten Denis Waldästl und Oliver Schmidt (v.l.).
  • Thomas Kutschaty (2.v.r.), Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und Ministerpräsidentenkandidat, besuchte die Kinderklinik und ihre Geschäftsführerin Stefanie Wied (r.), gemeinsam mit den Landtagskandidaten Denis Waldästl und Oliver Schmidt (v.l.).
  • Foto: SPD Rhein-Sieg
  • hochgeladen von Daniel Engel

Rhein-Sieg-Kreis. Welch einen Stellenwert die Kinderklinik Sankt Augustin für die gesamte Region hat, machten die Vertreter diverser Parteien in letzter Zeit deutlich. Seit 2019 liegen Anträge auf Schließung und Teilschließung von Asklepios bei NRW-Gesundheitsminister Laumann vor. Die Klinik warte seither darauf, dass diese Anträge abgelehnt und der Bedarf des Klinikstandortes durch das Land NRW festgestellt werde - bislang vergeblich. Angesichts der Wichtigkeit und Dringlichkeit war Thomas Kutschaty, Ministerpräsidentenkandidat und Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, zu Gast bei Kinderklinik-Geschäftsführerin Stefanie Wied sowie sowie der Leitung des Pflegedienstes, Claudia Kirschbaum, und dem Betriebsrat. Gemeinsam mit den beiden SPD-Landtagskandidaten Denis Waldästl und Oliver Schmidt besuchte er die Sankt Augustiner Kinderklinik und sprach mit den Verantwortlichen über die „schwierige Situation“.

„Unserer Klinik wird dringend benötigte finanzielle Förderung verweigert – ein Zustand, den wir nicht länger hinnehmen können“, formulierte Wied ihre Forderung in Richtung Politik. Eine Standortgarantie gab daraufhin Thomas Kutschaty ab: „Die Kinderklinik Sankt Augustin ist für uns alle unverzichtbar. Wir machen uns daher dafür stark, dass es eine Bestandssicherung für diese Klinik gibt.“

Die beiden SPD-Landtagskandidaten Denis Waldästl und Oliver Schmidt stellten die hervorragende Versorgung junger Menschen durch die Kinderklinik heraus und forderten Verlässlichkeit für Personal, Krankenhausträger sowie die Menschen in der Region.

Ebenfalls an die Landesregierung appellierten die Kreistagsfraktionen von CDU, Grünen und SPD. Sie schrieben offene Briefe und verlangten hierin „konkrete und schnelle Antworten auf die aufgeworfenen Fragen und Anliegen“ der Kinderklinik-Geschäftsführung sowie „klare Rahmenbedingungen“. So hatte die Geschäftsführung der Kinderklinik bereits einen Brief an die Landesregierung verfasst - quasi als dringenden Notruf um Unterstützung.

Auch Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf, zugleich im Namen der Sankt Augustiner Fraktionsvorsitzenden, wandte sich mit einem Schreiben an das Gesundheitsministerium sowie die Asklepios Kliniken. Seine Kernbotschaft: „Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, um die Kinderklinik in Sankt Augustin zu erhalten“, da die Kinderklinik „für Sankt Augustin, aber auch die umliegenden Kommunen von unschätzbarer Bedeutung“ sei. Dabei sei jetzt ein konstruktiver Dialog vonnöten, denn „gegenseitige Schuldzuweisung zwischen Landesregierung und Asklepios Konzern“ gefährdeten die Zukunft der Kinderklinik.

Die Grünen-Landtagskandidaten Martin Metz und Thomas Huwer appellierten an die Landesregierung, den Bedarf für die Kinderklinik festzustellen, „damit alle Beteiligten die Klinik für die Zukunft aufstellen können.“

Redakteur:

RAG - Redaktion

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