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Geisterstunde im Kreishaus: Vampire, Monster, Geisterwesen und Untote

Beim Einzug in die Kreiskantine waren Ralf Schmallenbach (l.) und Uwe Stranz (r.) noch guter Dinge.

Beim Einzug in die Kreiskantine waren Ralf Schmallenbach (l.) und Uwe Stranz (r.) noch guter Dinge.

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OBK

Oberberg -

Punkt Mitternacht schlägt ist gewöhnlich Geisterstunde. In der Kreisverwaltung brach an Weiberfastnacht bereits um 11.11 Uhr die Zeit des Grusels an. Die jecken Mitarbeiterinnen des Oberbergischen Kreises verwandelten sich getreu ihrem Motto „In Jochen Hagts Gespenster-Schloss sind heute jecke Monster Boss“ in allerlei schaurige Gestalten.

Verkleidet als Monster, Vampire, Untote und Geisterwesen lehrten sie die Verwaltung das Fürchten.

Die KG Närrische Oberberger begleitete die Mitarbeiterinnen bei ihrem Sturm auf das Landratsbüro.

Landrat Jochen Hagt konnte sein Büro krankheitsbedingt nicht selbst verteidigen. Er legte diese Aufgabe in die Hände der Kreisdezernenten Uwe Stranz (Leitender Kreisbaudirektor) und Ralf Schmallenbach (Gesundheits-, Jugend- , Schul- und Sozialdezernent). Die beiden konnten sich jedoch nicht gegen die übermächtigen Monsterbosse wehren.

Die jecken Weiber verwandelten die beiden in „Dracubach“ und „Frankenstranz“ und entführten sie aus dem Büro.

Angeführt von den Organisatorinnen des Kreishaussturms - Nina Guist, Susanne Drögemeyer, Rosemarie Müller (allesamt Personalrat) und Carolin Porsch (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster) - zog der furchteinflößende Tross Richtung Kreiskantine.

Hier wartete eine grausige Aufgabe auf die Verwaltungsführung. Die jecken Damen reichten den Dezernenten einen übelschmeckenden Monsterdrink. „Dracubach“ und „Frankenstranz“ konnten das abscheuliche Gebräu nicht schnell genug leeren und mussten schließlich den Schlüssel zum Kreishaus abgeben.

Die jecken Wiever des Personalrats präsentierten in ihrem Gruselkabinett ein närrisches Showprogramm, das von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung auf die Beine gestellt wurde: Ballaweiber (Gesang), FRK-Fire Rescue Korps (Blaskapelle und Tanz), Schlafmützen (Gesang: „Viva la OBK“ und „So lang wa noch Beamte sin“), Grusel GmbH & co. KG (Tanz und Gesang), Brothers of Blues (Gesang), Passierschein A 38 (Tanz). Zu Gast war außerdem das Waldbröler Prinzenpaar. DJ war Björn Budig, Moderator Frank Baroth.