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Hochwasser: Die Aufräumarbeiten ziehen sich hin

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Wenn kein weiteres Hochwasser kommt, erwarten die AWB rund zwei Wochen mit den Aufräum-Arbeiten beschäftigt zu sein.

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Oliver Berg/dpa

Köln -

Eine Woche lang hielt das Hochwasser auf dem Rhein nicht nur Anwohner, Mitarbeiter der Hochwasserschutzzentrale und Beschäftigte der Rheinschifffahrt in Atem. Jetzt zieht sich das Hochwasser zwar zurück, die Nachwehen der Flut bleiben aber spürbar.

In Köln war die Müllabfuhr auch am Donnerstag mit Aufräumarbeiten am Ufer des Flusses beschäftigt - Mitarbeiter sammelten angeschwemmten Unrat ein, etwa Holz, Reisig und Abfall. «Da können auch schonmal größere Sachen dabei sein, etwa ein Baumstamm oder ein Fahrrad», sagte ein Sprecher der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB). Das betreffe aber erfahrungsgemäß vor allem Flächen, an die man bislang noch nicht herankomme. Die AWB rechnen damit, rund zwei Wochen mit den Folgen des Hochwassers beschäftigt zu sein - sofern es nicht irgendwann wieder ansteigt.

Am Donnerstagmorgen fiel der Pegelstand in Köln auf 7,29 Meter. Ab einer Marke von 4,50 Metern sprechen Fachleute in der Millionenstadt von Hochwasser. Nach Regenfällen und Schneeschmelze war der Rhein zuletzt auf fast 8,80 Meter angeschwollen, die Schifffahrt musste zeitweise eingestellt werden. Große Überflutungen von Wohngebieten gab es nicht. Experten rechnen mit einer weiteren Entspannung der Lage. (red/dpa)