Ohne Strom geht nichts
Kinder und Jugendliche erleben, warum es „brizzelt“

Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse des Paul-Klee-Gymnasiums Overath hatten mit ihrem Physiklehrer und MINT-Beauftragten Ralf Beckfeld als erste Klasse die Möglichkeit, die Stationen in der „Stromwerkstatt“ in Engelskirchen auszuprobieren.
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  • Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse des Paul-Klee-Gymnasiums Overath hatten mit ihrem Physiklehrer und MINT-Beauftragten Ralf Beckfeld als erste Klasse die Möglichkeit, die Stationen in der „Stromwerkstatt“ in Engelskirchen auszuprobieren.
  • Foto: Andrea Eischeid
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Engelskirchen - Kinder und Jugendliche können nun in zentraler Lage auf dem
Fabrikgelände der ehemaligen Baumwollspinnerei Ermen & Engels in
Engelskirchen selbst erleben und begreifen, wo der Strom herkommt und
sich damit aktiv auseinandersetzen.

Bei der Eröffnung der „Stromwerkstatt“ erklärte Anne
Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland:
„Hier haben Schülerinnen und Schüler ab Klasse fünf aller
Schulformen die Möglichkeit, an das Thema Stromgewinnung und die
Bedeutung von Strom herangeführt zu werden.“

Das Angebot konnten am Eröffnungstag Sechstklässler des Overather
Paul-Klee-Gymnasiums ausprobieren.

Zahlreiche Experimente

An mehreren Experimentierstationen beschäftigten sie sich mit
erneuerbaren Energien, dem Verbrauch von Strom und wie sich der Bau
von Wasserkraftwerken auf die Landschaft auswirkt. Ebenso bestaunten
sie verschiedene Experimente, die der ehemalige Physiklehrer Dietmar
„Hilli“ Hillnhütter vorführte.

Höhepunkt der Stromwerkstatt ist das Computerspiel „Blackout“,
bei dem ein totaler Stromausfall simuliert wird. Kleine
Schülergruppen g sollen die besten Lösungsstrategien im Falle eines
großen Stromausfalls finden und Notstromvorräte und andere
Hilfsmittel effektiv einsetzen.

Die Stromwerkstatt ist offiziell ein zdi-Schülerlabor; hierzu
überreichte Dr. Ralph Angermund vom Ministerium für Innovation,
Wissenschaft und Forschung die entsprechende Urkunde an Maria Clever
vom Förderverein des LVR-Industriemuseums. Dr. Walter Hauser,
Direktor des LVR-Industriemuseums, betonte, dass das Beste was einem
passieren kann, eine Gemeinde wie Engelskirchen ist, die vor Ort
gemeinsam mit dem Industriemuseum ein neues Angebot weiterentwickelt.

Bürgermeister Dr. Gero Karthaus erklärte: „Nach jahrelanger Arbeit
haben wir hier ein kleines Museums- und Kulturzentrum geschaffen, das
kaum eine Gemeinde zu bieten hat.“

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus der Gemeinde Engelskirchen, der
AggerEnergie, dem LVR-Industriemuseum, dem Förderverein des Museums,
beratenden Lehrern, der TH Gummersbach, dem Bergischen
Abfallwirtschaftsverband und weiteren Institutionen hatten die
Stromwerkstatt geplant.

Die finanziellen Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung, vom Landschaftsverband Rheinland, der
AggerEnergie und weiteren Sponsoren. Die Gemeinde Engelskirchen hat
das Projekt gemeinsam mit dem Förderverein koordiniert. Der Besuch
der Stromwerkstatt ist für Schulklassen kostenfrei. Buchung für
Schulklassen und Gruppen unter 0 22 34/9 92 15 55 oder
info@kulturinfo-rheinland.de; Informationen unter
www.stromwerkstatt.lvr.de.

- Andrea Eischeid

Redakteur:

RAG - Redaktion

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