Geflügelpest in Oberberg
Beschränkungen werden aufgehoben

Nachdem Ende Januar in einer Geflügelhaltung in Wipperfürth die Geflügelpest festgestellt wurde,
wurden durch das Veterinäramt des Oberbergischen Kreises für große Teile des Nordkreises
weitreichende Sperrmaßnahmen für Geflügelhaltungen verhängt.

Nach drei Wochen konnten die strengen Auflagen etwas gelockert werden, da umfangreiche Untersuchungen der Veterinäre ergeben hatten, dass die gefährliche Krankheit sich nicht weiter ausgebreitet hatte. Inzwischen sind die Untersuchungen vollständig abgeschlossen und es haben sich auch in der Umgebung keine Hinweise auf ein weiteres Seuchengeschehen ergeben.

Das Veterinäramt hebt deswegen mit Wirkung zum 04.03.2022 alle Schutzmaßnahmen im Oberbergischen Kreis auf. Die Ordnungsdezernentin des Oberbergischen Kreises, Birgit Hähn, ist erleichtert, dass die Einschränkungen für die Geflügelhaltungen wie die Aufstallungspflicht, Verbringungsverbote für Geflügel und Eier sowie die Sicherungsmaßnahmen für Geflügelhaltungen damit vollständig entfallen.

Das Veterinäramt weist allerdings darauf hin, dass weiter eine Gefahr für die Geflügelhaltungen besteht. Der Leiter des Veterinäramtes, Dr. Stefan Kohler, geht davon aus, dass das Aviäre Influenzavirus in der Wildvogelpopulation weiter zirkuliert. Untersuchungen von Wildvögeln im Oberbergischen Kreis waren zwar bisher negativ, allerdings werden in NRW und auch im angrenzenden Rheinland-Pfalz immer wieder Nachweise des Virus bei Wildvögeln gemeldet. Das Risiko eines weiteren Geflügelpestausbruches wird bis zum Ende des Vogelzuges im April weiter als hoch angesehen.

Das Veterinäramt empfiehlt deswegen, die im Rahmen der Sperrmaßnahmen eingerichteten Biosicherheitsmaßnahmen wie die Bereitstellung von Desinfektionsmittel und Schutzkleidung oder die Abdeckung von Geflügelhaltungen vorerst beizubehalten.
Die empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen können ebenso wie weitere Informationen zum Thema Geflügelhaltung auf der Homepage des Oberbergischen Kreises unter www.obk.de/gefluegelpest eingesehen werden.

Fragen zur aktuellen Seuchenlage und Vorbeugemaßnahmen beantwortet das Veterinäramt unter
der Telefonnummer 0 22 61/ 88 39 03.

Redakteur:

Beate Pack aus Oberberg

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