Klimaprojekt
Kita Eifelstraße beteiligte sich an „KlimaKita.NRW“

Gespannt und neugierig lauschten die Kleinen, was der „Klimaluchs“ von seinem Freund Ben, dem Eisbären, auf dem Nordpol erzählte.
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Niederkassel - Niederkassel. „Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die
viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“,
sagt ein afrikanisches Sprichwort. Der städtische Kindergarten
Eifelstraße möchte etwas zu dieser Veränderung beitragen und hat
sich zur Teilnahme am landesweiten Wettbewerb „KlimaKita.NRW“
angemeldet. Die 78 Kinder der Einrichtung, und insbesondere die zehn
Vorschulkinder, sollen ihr Bewusstsein für die Notwendigkeit des
Klimaschutzes entwickeln und spielerisch an Klimaschutzthemen
herangeführt werden.

Mit unterschiedlichen Angeboten wird sich der Kindergarten bis August
gemeinsam mit den Kindern dem Thema „Klima“ nähern. „Wir wollen
die Kinder in ihrer Neugier und Begeisterungsfähigkeit unterstützen,
vor allem darin, Umweltphänomene bewusster zu erleben und zu
begreifen“, erläutert Torsten Spanier, Leiter des Kindergartens
Eifelstraße.

Verantwortlich mit Ressourcen umgehen

Angelehnt an das Projekt „KlimaKita“ der Energieagentur NRW werden
sich die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen mit den Bereichen
Licht und Strom, Wärme und Kälte, Wind- und Wasserkraft,
Sonnenenergie und Müllvermeidung auseinandersetzen. „Wenn wir
wollen, dass Kinder verantwortlich mit vorhandenen Ressourcen umgehen,
müssen wir die Grundlagen und Zusammenhänge dazu vermitteln“, sagt
Spanier.
Die Annäherung an diese teilweise komplexen Themen gelingt dabei am
einfachsten über lebensnahe Bereiche des Alltags. Woher kommt das
Licht? Wie gelange ich zur Kita? Und was hat das eigene Verhalten mit
dem Klimawandel zu tun? Antworten darauf finden die Kinder in
unterschiedlichen altersgerechten Projekten und mit Hilfe von
Experimenten mit ihren Erzieherinnen in den nächsten Wochen. Für
eine große Portion Spaß bei den Kindergartenkindern der Eifelstraße
sorgte bereits der „Klimaluchs“, eine kleine Stoff-Handpuppe, die
neben Materialien der Energieagentur NRW zum Einsatz gelangt.

Unterstützung findet der Kindergarten von Gabriele Negendank-Kamagate
aus dem städtischen Umweltamt. Die Stadt Niederkassel hat auch
handbetriebene Taschenlampen für das Klima-Projekt zur Verfügung
gestellt: Hiermit erleben die Kinder unmittelbar, wieviel Spaß es
macht, Energie selbst zu erzeugen.

Für besonders kreative und nachhaltige Ideen der KiTas werden im
Wettbewerb „KlimaKita.NRW“ Preise von bis zu 1.500 Euro vergeben.
Die Gewinner werden im Herbst von Johannes Remmel, Umweltminister des
Landes Nordrhein-Westfalen und Schirmherr des Wettbewerbs,
ausgezeichnet.

- Nicola Warnecke

Gespannt und neugierig lauschten die Kleinen, was der „Klimaluchs“ von seinem Freund Ben, dem Eisbären, auf dem Nordpol erzählte.
Kindergarten-Leiter Torsten Spanier erläuterte für die Kinder mit Hilfe von „Klimaluchs“, Glasschale, Taschenlampe und Erdkugel die Klimaveränderungen.
Redakteur:

RAG - Redaktion

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