Totes Reh im Wendbachtal
Hinweis auf wildernden Hund
Neunkirchen-Seelscheid. Am Morgen des 10.02.26 wurde im Wendbachtal in 53819 Neunkirchen-Seelscheid, unmittelbar an einem Waldweg, ein totes Reh aufgefunden. Das Tier wies deutliche Bissspuren im Halsbereich auf. Nach Einschätzung der herbeigeeilten Jäger deutet dies darauf hin, dass das Reh von einem wildernden Hund angegangen und getötet wurde.
Bei dem getöteten Tier handelt es sich um eine Ricke, also ein weibliches Reh und Muttertier. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat sie ein oder zwei Kitze geführt, die nun ohne ihre Mutter zurückbleiben. Solche Vorfälle sind leider immer wieder festzustellen und in vielen Fällen vermeidbar. Hunde, die nicht sicher im Einflussbereich ihrer Halter stehen, können Wildtiere aufscheuchen, verfolgen und schwer verletzen. Für das betroffene Reh endete dies tödlich.
Klare Vorgaben für Hundehalter
Hunde sind grundsätzlich so zu führen, dass sie jederzeit unter Kontrolle des Halters stehen. Hunde, die nicht zuverlässig auf Zuruf hören, sind an der Leine zu führen. Dies gilt insbesondere in Wald- und Feldbereichen, in denen Wildtiere leben. Ein Hund, der Wild verfolgt oder reißt, gilt als wildernder Hund. Das Wildern von Wild stellt eine Straftat nach dem geltenden Jagdrecht dar und kann rechtliche Konsequenzen für den Hundehalter nach sich ziehen. Zudem kann der entstandene Schaden geltend gemacht werden.
Appell an die Vernunft
Der Vorfall im Wendbachtal zeigt erneut, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Hunden in der freien Natur ist. Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit der Hundehalter können dazu beitragen, solche Ereignisse zu verhindern und das Zusammenleben von Mensch, Hund und Wildtier konfliktfrei zu gestalten.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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