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Jeckes Fest bei den Landsknechten: Karnevalssamstag in St. Germanus

Die KG Landsknechte beim Aufmarsch an Weiberfastnacht. Samstag feiert die Gesellschaft ihre Sitzung, es gibt noch Restkarten an der Abendkasse.

Die KG Landsknechte beim Aufmarsch an Weiberfastnacht. Samstag feiert die Gesellschaft ihre Sitzung, es gibt noch Restkarten an der Abendkasse.

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Montserrat Manke

Wesseling -

Noch bevor der Straßenkarneval mit dem traditionellen Sonntagszug seinen Höhepunkt erlebt, lädt die KG Landsknechte von Köln 1980 e.V. Karnevalssamstag (10. Februar, Einlass 18 Uhr im Pfarrsaal St. Germanus) zu ihrer traditionellen Kostümsitzung ein.

Spitzenkräfte des rheinischen Karnevals zum kleinen Preis - dieser Maxime wird die Gesellschaft auch in diesem Jahr gerecht. Schon in den vergangenen Jahren bewiesen die Landsknechte ein gutes Gespür für starke Redner und Musikgruppen - auch Miljö spielte vor drei Jahren schon auf der Bühne in St. Germanus, kurz bevor sie dann mit ihren jüngsten Hits in die Riege der Topkräfte im kölschen Karneval aufstiegen.

Dieses Mal kommt „BulleWuh“ als Musikband in den Pfarrsaal der Kirche St. Germanus. Die Band hat sich 2010 gegründet und Lieder wie "Marieche", "Stadtcolonianer" und der diesjährige Sessionshit "Heyo" sind von den Karnevalspartys der Stadt nicht mehr wegzudenken. Kurz vor dem Auftakt der diesjährigen Session hatte man dann allerdings einen Rückschlag zu verkraften, Bassist und Band-Urgestein Michael Kehne ver- starb Anfang November, nur wenige Tage vor dem Auftritt bei der Sessionseröffnung auf dem Kölner Heumarkt.

Die Band entschied sich zum Weitermachen und begeisterte das Publikum in der Region. Als weiterer Musikact kommt „Kölschkracher“ Swen Kasztan. Mit aktuellen Sessionshits wie "Wie jot dat mir widder in Kölle sin" und "Dat Kölsche Hätz", aber auch Hits von Brings, Paveier, Cat Ballou, Kasalla und den Räubern bringt "der kölsche Andreas Gabalier" mit seiner Quetsch in einem neuen Gewand her und begeistert so die Säle.

Der diesjährige Redner gehört hingegen zu den erfahrensten Kräften im rheinischen Karneval. Als "Ne komische Hellije" kommt Peter Kolb, der schon seit 1980 als Typenredner aktiv ist und auch schon bei Fernsehsendungen wie "Verstehen Sie Spaß?", als Witzesieger zu sehen war.

Er bringe mit starker Mimik, großer Geste und scharfer Zunge ordentlich Schwung in die Lachmuskeln, urteilten die Aachener Nachrichten.

Natürlich darf auch der Wesselinger Prinz Alex I. mit seinem Gefolge nicht fehlen und die eigene Sitzung runden die Landsknechte mit den eigenen Kräften ab - Gardecorps, Fahnenschwenker und Musikzug bringen ihr Sessionsprogramm, das sie unter anderem in dieser Session schon in den Kölner Tanzbrunnen führte auch in ihrer Heimat auf die Bühne.

Karten kosten 12 Euro und sind noch an der Abendkasse erhältlich.