Schnitzelessen im Rundumschlag
Ein Tag mit dem Rodenkirchener Dreigestirn

Jungfrau Fritzi (v.l.), Prinz Tommy und Bauer Jürgen wissen, dass es „ohne Mampf keinen Kampf“ gibt. So stärken sie sich in ihrer Hofburg zwischen den Auftritten. | Foto: Offizier
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  • Jungfrau Fritzi (v.l.), Prinz Tommy und Bauer Jürgen wissen, dass es „ohne Mampf keinen Kampf“ gibt. So stärken sie sich in ihrer Hofburg zwischen den Auftritten.
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Kölner Süden - Der Auftrittstag geht für Prinz Tommy I. Hedwig, Bauer Jürgen
Pistono und Jungfrau Fritz(i) Balzer in anderer personeller Runde als
gewohnt vonstatten. Prinzenführer Rolf Richter und Adjutantin Steffi
Schwarz fehlen heute aufgrund des Veranstaltungstages der KG Der
Reiter. Adjutant Jens Kriete rückt als Prinzenführer nach, die
Adjutantur wird vervollständigt von Larissa Pistono und
Flägelskappe-Ehrenpräsident Günther Mullerij. Nach dem Einkleiden
in der Hofburg Brauhaus Quetsch steigt noch Festkomitee-Vizepräsident
Joachim Schönenberg in den Dreigestirn-Bus zu.

Zum ersten Auftritt schreitet das Dreigestirn mit seiner Begleitung
dann auf der Betagtensitzung der KG Der Reiter, bei der Erika und
Ferdinand als die ältesten Gäste des Saals von Hochkirchen mit einem
Blumenstrauß und einer Flasche Jägermeister geehrt werden.
Reiter-Präsident Rolf Richter gibt dem Trifolium noch mit auf dem
Weg: „Macht euch Freud! Benimmt euch!“ Nach dem Abzug von der
Bühne ist Knobelbröder-Vizepräsident Heinz Peter Bloch gefragt. Der
Pfauenschmuck des Bauern sitzt schief. Bloch rückt mit dem
Schraubenschlüssel an, so dass sich Bauer Jürgen bedankt: „Ich bin
fachmännisch repariert worden.“ Anschließend geht es auf eine
Pflegestation des Albert-Schweitzer-Hauses der Diakonie Michaelshoven.
Dort freuen sich die Tollitäten besonders über die Live-Musik von
Geige und Quetsch.
Im Weißer Festzelt wartet das Publikum der Kindersitzung der Kapelle
Jonge. Die Jungfrau nimmt ihr Schminkset für den Prinzen zur Hand:
„Was so ein bißchen Schminke ausmacht.“ Mit staunenden Augen und
offenen Mündern betrachten die Pänz die Tollitäten.
Autogrammwünsche müssen erfüllt werden. Statt der Blumen- werden
Kamellekörbe gepackt, damit das Dreigestirn beim Aufzug Süßigkeiten
statt Strüßjer wirft. Erstmals singt das Trio sein Lied von
„Kayjass Nummero Null“ und kürt nach der Polonaise die drei
schönsten Kostüme. Im Vorzelt treffen sie dann auf den Präsidenten
des Festkomitee Kölner Karneval Christoph Kuckelkorn. Die Orden
werden getauscht, der Kölner Oberjeck bewundert das echte Kettenhemd
vom Rudenkirchener Buur.

Zur Pause kehren Mannschaft und Begleitung in die Hofburg ein, um
unter Zeitdruck in zehn Minuten ein paar Schnitzel zu essen. Der
nächste Auftritt beim Tollitätentreffen beim Garde Corps Blau Gelb
Colonia in Godorf drückt. Schnell tauscht Prinz Tommy mit einer
Prinzessin von außerhalb die Orden. Denn im Pfarrsaal von St. Georg
warten die Löstijen Wiever und ihr Publikum bei ihrer letzten Sitzung
der Session auf den Höhepunkt des Abends, das Rodenkirchener
Dreigestirn, das passend zum Termin 60 Strüßjer verteilt und dann
„Bye, bye, my Love“ anstimmt. Die Wiever lassen das Dreigestirn
aber nicht ohne ein jeckes Spiel von der Bühne. Mit Korken im Mund
müssen die drei möglichst verständlich artikulieren. Jungfrau
Fritzi macht als Logopäde natürlich die beste Klangfigur.
Zum letzten Aufzug des Tages geht es dann zu den Reitern zurück, die
ihren abendlichen Pääds-Schürre-Ball als Kostümparty feiern. Zum
Wiedersehen mit Rolf Richter und Steffi Schwarz gibt Prinz Tommy das
Kommando, die beiden auf Händen zu tragen.

Redakteur/in:

Michael Offizier aus Köln

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