Gelebte Inklusion
Benefizkonzert des Lions-Club Meckenheim-Wachtberg

Pianist Herbert Vennemann eröffnete das Konzert in der Friedenskirche.
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Meckenheim - (prl). Hier wurde Inklusion gelebt, „lange bevor das Wort
überhaupt in Mode gekommen ist“, erklärte Karlheinz Stöhr,
Präsident des Lions-Clubs Meckenheim-Wachtberg, zu Beginn des
Benefizkonzerts in der Friedenskirche. Gemeint war die Ferienfreizeit
der evangelischen Kirchengemeinde, in der seit Jahren Kinder und
Jugendliche mit und ohne Behinderung einen Teil der Sommerferien
miteinander erleben. Traditionell unterstützt der Lions-Club dieses
Engagement mit dem Erlös aus dem jährlichen Benefizkonzert.

Der Präsident dankte den Musikern, die mit der Zusammenstellung des
Programms und der Gestaltung des Abends dazu beigetragen hatten, dass
diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe auch in diesem Jahr wieder
unterstützt werden kann. 60 Kinder und Jugendliche werden am Plöner
See eine Zeit unter dem diesjährigen Thema „Narnia“ verbringen.
In täglichen Theaterabschnitten wird die Geschichte kindgerecht Tag
für Tag weitererzählt. Workshops, die Kreativität und Aktivität
fördern, werden die Zeit am See so gestalten, dass jeder nach seinen
persönlichen Möglichkeiten und Wünschen teilnehmen kann.

Um das zu realisieren, haben sich Chorleiter Martin Kahle, Pianist
Herbert Vennemann, Tenor Nico Heinrich und Bass Andreas Petermeier mit
dem Meckenheimer Kammerchor zusammengetan. Gemeinsam zauberten sie ein
anspruchsvolles Konzert aus dem Hut, das auch Ehrenbürgerin Erika
Meyer zu Drewer und Bürgermeister Bert Spilles mit seiner Gattin
anlockte. Der Hörgenuss des Abends umfasste César Franck, Prélude,
Choral et Fugue. Im Anschluss hörten die Besucher zwei Chöre aus
„Da Pacem“. In der Pause verkaufte der Lions Club ebenfalls
zugunsten der Ferienfreizeit kleine Snacks und Getränke. Dem Genuss
für den Leib schloss sich der Genuss für die Seele mit der Messa di
Gloria von Giaccomo Puccini an.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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