Hat Flut nicht schon genug Schäden angerichtet ?
Dreiste Ganoven stahlen vor Weihnachten zahlreiche wertvolle LED-Strahler der Burgbeleuchtung

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Mechernich-Satzvey. Die Ausmaße der Zerstörungen nach der gewaltigen Jahrhundert-Flutkatastrophe sind auch auf der Burg Satzvey fast unermesslich. Unwiederbringliche Sachen wie seit mehreren Generationen in Besitz der gräflichen Familie, fast unschätzbare wertvolle Gemälde, Mobiliar, Sattelkammer und zahlreiche andere Dinge, die sich in den Räumlichkeitenm befanden gibt es nicht mehr.
Jetzt schlug das Unglück in Form von dreisten skrupelosen Dieben kurz vor Weihnachten auf em Burgengelände zu erneut zu.

Nachdem inzwischen soweit alles aus zahlreichen Räumen mit überschwemmten und kaputten Mobiliar ausgeräumt und entsorgt worden ist , habe jüngst bis dato noch Unbekannte in der Nacht zugeschlagen.

Vom Gelände der Burg Satzvey wurden zahlreiche hochwertige LED-Strahler gestohlen. Diese großen und das komplette Burggelände ins rechte Licht gerückte Strahler, waren dort eigens für die diesmal leider etwas kleiner ausfallende Burg-Weihnacht installiert worden. Sie sollten ein wenig für ein zumindest kleines stimmungsvolles Ambiente nach der Flut und Not sorgen.

Nicht nur die Euskirchener Kriminalpolizei spricht nach der Bestandsaufnahme und Spurensicherung nach den dreisten Diebstählen von einem „sehr hohen Sachschaden.“

Und die Familie um Graf Franz Josef Beissel von Gymnich ist mit Ehefrau und Tochter Patricia mehr als nur „unsäglich traurig und fassungslos.“ Der Graf: „Als ob meine Tochter, meine Frau und ich in den vergangenen Jahren nicht nur bedingt durch Corona auch in finanzieller Hinsicht genug gestraft worden wären, kommen nun solche Halunken und versuchen uns quasi noch das letzte Fünkchen Hoffnung mit diesem für viele auch Trost für die Seele spendendes Licht zu nehmen.“

Verspricht der Graf aber auch trotz allen Geschehnissen den Blick nach vorne zu richten und - wenn es Versicherungstechnisch klappt - auch dank der unzähligen Helfer aus dem In- und Ausland angereisten, mit für einen raschen Wideraufbau zu sorgen.

Der Graf spricht von einem Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro.

Werde die Familie dennoch zuversichtlich in die Zukunft schauen. Wenn die furchtbare Corona-Pandemie es irgendwann wieder zulasse - hoffentlich bereitws wieder im Laufe des nächsten Jahres - zumindest in 2023 wieder wie gewohnt auch mit den bekannten Ritterspielen aufwarten.

Die katastrophalen Zustände auf der Burg mit ihren imensen und immer wieder neu ans Tageslicht kommende Zerrstörungen, haben sich inzwischen bundesweit herumgesprochen.

Das hatte nicht nur das zumindest diesbezüglich erfreuliche zur Folge, dass sich die Burg-Familie über unbegreiflich große Hilfe in den vergangenen Monaten von nah und fern freuen durfte, sondern auch einige Medien darüber in Wort und Bild berichteten. Jüngst hielt die Familie Beissel einen ganzseitigen großen Bericht über die Situation auf Burg Satzvey von der Ostsee Zeitung aus Rostock in Händen.

„Es tut verdammt gut, auch für unsere geschundenen Seelen, die Unterstützung von uns vorher überwiegend fremden und meist jungen Menschen erleben zu dürfen. Diese Menschen hat wahrlich der liebe Gott in unsere größter Not geschickt und sind wir unendlich dankbar dafür.“ Mag/mg/MaGö / mit freundlicher bildlicher Unterstützung der Familie Beissel

Leserreporter:

Manfred Görgen aus Bad Münstereifel

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