Allee der Zukunftsbäume
Förderverein der Freiluga lud zum Spaziergang ein

Angelika Burauen und Roland Schüler (4. und 5. v.r.) begrüßten die Gäste. Mit dem Spaziergang durch die „Allee der Zukunftsbäume“ wollten die Organisatoren für das grüne Projekt werben.
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Müngersdorf - Nach und nach entwickelt sich die Streuobstwiese in der
Belvederestraße weiter: Vor fünf Jahren hatte
Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker gemeinsam mit Angelika
Burauen, Vorstandsvorsitzende des Förderverein Freiluga e.V. und
Hildegard Jahn-Schnelle des Bürgervereins Müngersdorf die ersten
zwei Wildapfelbäume gepflanzt. „Weitere Bäume sind hinzugekommen
– inzwischen heißt der Weg die „Allee der Zukunftsbäume““,
freute sich Burauen.

Diese bestehe aus 14 Esskastanien und einem Walnussbaum. „Die
Esskastanien sind in der Lage, den Klimawandel gut zu verkraften. Wir
wissen, dass die Esskastanie über 600 Jahre alt werden kann“, so
die Vorsitzende weiter. „Damit ist in Zukunft gesichert, dass unsere
Enkel diese Bäume als Schattenspender und Nahrungsmittelquelle kennen
lernen können“, so Burauen. Früher sei der Weg über die Wiese
fast langweilig gewesen, dies würde sich nun mit dem Wachstum der
Bäume ändern.

Zur Einweihung des neu getauften Weges kamen viele Besucher,
Mitglieder des Bürgervereins, stellvertretender Bezirksbürgermeister
Roland Schüler und Schüler der nahegelegenen LVR Förderschule. Auch
Vertreter des NABU Köln waren vor Ort. Die Organisation
„gruensystem.koeln“ - ein Verband von 44 Vereinen und Initiativen
- hat zudem die Schirmherrschaft für die Allee der Zukunftsbäume
übernommen und den Eröffnungs-Spaziergang als Veranstaltung in das
„Jahr des Kölner Grünsystems“ aufgenommen. Somit ist die Allee
der Zukunftsbäume zugleich ein Teil des Europäischen Kulturerbejahrs
2018 geworden.„Wir vermitteln auch Patenschaften für die Bäume“,
ergänzte Burauen noch eine weitere Information für alle
Interessierten und dann machte sich die Gruppe zu einem ausgedehnten
und informativen Spaziergang über die Streuobstwiese auf.
Abschließend erhielten dann alle Baumpaten noch eine Urkunde – so
konnten die engagierten Umweltschützer ihre Auszeichnung mit nach
Hause nehmen.

- tau

Angelika Burauen und Roland Schüler (4. und 5. v.r.) begrüßten die Gäste. Mit dem Spaziergang durch die „Allee der Zukunftsbäume“ wollten die Organisatoren für das grüne Projekt werben.
Eine große Gruppe interessierter Anwohner, Schüler und Vertreter von Vereinen kam zum Eröffnungsspaziergang.
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