Alter schützt vor Power nicht
Die Neuen für die Alten

Das Quintett setzt sich für die Anliegen Älterer ein.
  • Das Quintett setzt sich für die Anliegen Älterer ein.
  • Foto: zVg

Seit dem Ende des vergangenen Jahres bestehen die neuen Seniorenvertretungen der Stadt Köln (SVK). Das fünfköpfige Team für den Bezirk 3 hat sich einiges vorgenommen.

Lindenthal. Oberstes Ziel des Quintetts ist es, Seniorinnen und Senioren stets gezielt sowie zuverlässig zu vertreten, auf alle notwendigen Belange soll gewissenhaft und zuverlässig eingegangen werden. Außderm positiv: Das Team agiert nicht nur auf städtischer Ebene, es leistet auch zusätzliche Seniorenarbeit in Vereinen und Initiativen, um somit ein größtmögliches Spektrum an altersgerechten Themen abdecken zu können.

So hat beispielsweise das wiedergewählte Mitglied Barbara Bermüller in ihrer vorangegangenen Amtsperiode der SVK mit dem Aufbau eines Seniorennetzwerkes für Sülz begonnen, das gerade in der Pandemie eine wichtige Plattform für die Generation Ü60 bietet. Ein ebenso wichtiges Anliegen wird laut Bermüller das fortführende Engagement für besseren Fahr- und Preiskomfort bei der KVB sein.

Die ebenfalls wiedergewählte Hedwig Driessen wiederum setzt sich dafür ein, dass künftig mehr Druck auf politische Gremien ausgeübt wird, damit ältere Menschen mehr Gehör, Mitspracherechte und Mitbestimmungsrechte eingeräumt bekommen.

Das neu gewählte Mitglied Irene Wülfrath-Wiedenmann wird hingegen einen Schwerpunkt auf die Förderung intergenerativer Projekte legen, die eine Win-Win-Situation für Jung und Alt mit sich bringen. Schüler und Studierende können beispielsweise Senioren medial beraten oder anderweitige Hilfeleistungen durchführen. Senioren unterstützen als Lese- und Lernpaten Kinder in Schulen oder in Familien. „Des Weiteren liegt mir viel daran, bei Projekten zur Verbesserung von Lebenslagen älterer und alter Menschen bei Caring Communities aktiv mitzuwirken“, sagt Wülfrath-Wiedenmann.

Das neu gewählte Mitglied Joachim Möller wird sich vor allem für den Erhalt von Grünanlagen in Form von Naherholungsbereichen, die Barrierefreiheit im Nahverkehr, Tempolimits in der Innenstadt, den Ausbau fahrradgerechter Stadtviertel und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einsetzen.

Abgerundet wird das künftige Bestreben und Angebot der Seniorenvertreter durch Günter Michael Schmitt, der ebenfalls neu dabei ist. An Themen wie Altersarmut, Vereinsamung und Mobilitätsverlust im Alter sowie innovativen Wohnformen müsse laut Schmitt unbedingt konkret gearbeitet werden. Dabei sollte eine Umsetzung solcher Konzeptionen seiner Meinung nach unbürokratischer und schneller erfolgen.

Das Team als Gesamtes freut sich auf einen offenen Dialog mit den Bürgern und eine gemeinschaftliche Umsetzung vieler hilfreicher Konzepte, die den älteren Menschen im Veedel zugutekommen.

Redakteur:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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