Schützenkönig mit dem 72. Schuss
Dennis Sassenbach hat königliche Gene

Dennis Sassenbach, Schützenkönig 2018 der Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Steinbüchel, hat quasi königliches Blut. Mit Tine Wieschert regiert er ein Jahr.
  • Dennis Sassenbach, Schützenkönig 2018 der Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Steinbüchel, hat quasi königliches Blut. Mit Tine Wieschert regiert er ein Jahr.
  • Foto: Gabi Knops-Feiler
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Steinbüchel - Am Ende waren sieben Schützen im Rennen. Doch mit dem 72. Schuss
hat sich Dennis Sassenbach durchgesetzt. Somit wurde der 23-jährige
Schlebuscher so schnell Schützenkönig der Sankt Hubertus
Schützenbruderschaft Steinbüchel, wie lange nicht mehr. Sassenbach
arbeitet als Lagerist, seine Hobbys drehen sich um Fußball und
Schießsport. Seit 2001 ist er Vereinsmitglied und aktiv als zweiter
Schießmeister.

Das alles verwundert nicht, denn er kommt aus einer alt eingesessenen
Schützenfamilie. Sowohl der Großvater war schon Kaiser (in
Quettingen) als auch die Großmutter (in Steinbüchel). Mutter Bianca
und deren Lebensgefährte Oliver Butzke saßen ebenfalls schon auf dem
Königsthron. Während seines Königsjahres steht ihm Tine Wieschert
zur Seite. Dass der Familie das Schießen im Blut liegt, ist auch
daran ersichtlich, dass Schützenkönig Dennis Sassenbach und
Jugendprinz Marcel Kraus (21) Brüder sind. Der Jüngere von beiden,
der gemeinsam mit dem Bruder in den Verein eintrat, sicherte sich den
Prinzen-Titel mit 57 Ringen.

Neuer Tellkönig wurde Michael Gerber aus Gronenborn, der 57-jährige
Angestellte im Polizeipräsidium benötigte 130 Schuss bis zum Sieg.
Erst seit einem Jahr dabei und schon Miniprinz ist Leon Dellhofen (9),
ebenfalls aus Gronenborn und Schüler der Grundschule in der
Wasserkuhl. Er setzte sich mit dem 134. Schuss am Lasergewehr durch.
Schießen ist nicht sein einziges bevorzugtes Hobby, denn außerdem
mag er auch Basketball und Tischtennis.

Ein weiterer Gewinner, Christian Dellhofen, kommt ebenfalls aus
Gronenborn. Dem neuen Bürgerkaiser reichten 199 Schuss zum
Titelgewinn. Dass Bürgermeister Bernhard Marewski nicht nur ein
Händchen für Politik, sondern auch für Schießsport hat, stellte er
unter Beweis, als er sich den Zugvogel mit dem 327. Schuss sicherte.

Im Anschluss an die Wettbewerbe wurden Anke Klose, Hildegard
Hofmeister, Achim Hinterkircher und Oliver Butzke mit dem Silbernen
Verdienstkreuz geehrt. Die Schützen Michael Gerber und Michael Mahler
wurden mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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