Höhere Aufenthaltsqualität und mehr Platz
Begrünt und verkehrsberuhigt

Burkhard Wennemar, Ascan Egerer, Klaus Harzendorf sowie Andreas Hupke stellten den „neuen“ Eigelstein vor.
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Innenstadt (at). Vor der Eigelsteintorburg gaben der Beigeordnete für Mobilität Ascan Egerer, der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung Klaus Harzendorf sowie Burkhard Wennemar, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Kölner Eigelstein e.V., und Bezirksbürgermeister Andreas Hupke einen ersten Einblick, wie verkehrsberuhigt und begrünt das Viertel nach der Umgestaltung geworden ist.
Insgesamt sorgen 28 Pflanzkübel entlang des Eigelsteins für mehr Aufenthaltsqualität. Die freien Flächen sind mit einem „Baukastensystem“ aus Baum- und Beetkübeln sowie Sitzelementen gestaltet. Einzeln oder als Kombination verschiedener Module mit Bäumen, Sträuchern und Stauden entstehen so „grüne Inseln“, die Raum für Insekten bieten und im Sommer für Verdunstungskälte und Schatten sorgen. Wo zuvor Fahrzeuge parkten, stehen die Module wie ein grünes Band auf der westlichen Seite des Eigelsteins in der Multifunktionszone aufgestellt. Im Frühjahr werden noch zehn fehlende Sitzelemente ergänzt, um neben der Außengastronomie auch ein nicht kommerzielles Angebot zu schaffen.
Durch Überplanung und Anpassung der Beschilderung wurde der Eigelstein zwischen der Eigelsteintorburg und der Eisenbahnunterführung bereits Mitte September als Fahrradstraße ausgewiesen und weite Teile für Kraftfahrzeuge gesperrt. So sind zwischen Eigelsteintorburg und Machabäerstraße lediglich die Querverbindungen Unter Krahnenbäumen/ Eintrachtstraße und Im Stavenhof/ Dagobertstraße aufgrund ihrer Erschließungsfunktionen für Kraftfahrzeuge befahrbar. Werktags zwischen 6 und 11 Uhr gilt auf dem Eigelstein „Lieferverkehr frei“, darüber hinaus gibt es zwei Privatzufahrten, die für Stellplatzbesitzer*innen zugelassen sind. Alle ehemaligen Kfz-Stellplätze wurden den Flächen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sowie den sogenannten „Multifunktionsstreifen“ zugeschlagen. Neue Fahrradabstellplätze, drei Standorte mit Lastenfahrradabstellplätzen und Flächen für E-Scooter wurden geschaffen und die Außengastronomie dort platziert sowie 50 zusätzliche Abstellanlagen für Fahrräder. Der Bau einer Zufahrt von der Turiner Straße auf den Parkplatz auf der Dagobertstraße steht noch aus, weil dafür ein größerer Planungsvorlauf benötigt wird.
Das Feedback bezüglich der Umgestaltung für die Fahrradstraße sei zu 98 Prozent positiv ausgefallen, berichtete Burkhard Wennemar. Zwei Jahre hat es gedauert, bis die Planung umgesetzt werden konnte.
Die Verkehrsberuhigung weiterer Geschäftsstraßen steht bevor. Die Ehrenstraße und die Breite Straße werden im 1. Halbjahr 2022 zur Fußgängerzone. In einem nächsten Schritt wird der Straßenraum der Ehrenstraße überplant und umgebaut. Auch für die Severinstraße und die Friesenstraße liegen Konzepte vor, für die Öffentlichkeitsbeteiligungen stattfinden sollen.

Redakteur:

Angelika Koenig aus Leichlingen

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